Der Streik wäre betriebswirtschaftliches Gift für den Konzernumbau
Die CDU-Fraktion in der Regionsversammlung appelliert an die im Klinikum der Region beschäftigten Ärzte, sich nicht an dem anstehenden Streik des Marburger Bundes zu beteiligen. “Ein Streik ist das letzte, was dieses Unternehmen derzeit gebrauchen kann”, so der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Professor Wolfgang Greiner. Die Gewerkschaft müsse bei ihren Planungen auch die betriebswirtschaftliche Situation der Häuser im Auge haben. Diese sei momentan besonders kritisch. Zudem habe man nach Meinung der CDU durch die Arbeitsplatzsicherheit und die neuen Arbeitszeitmodelle bereits Vorleistungen geschaffen, die bei der Auswahl der bestreikten Krankenhäuser bedacht werden sollten. “Ein lang anhaltender Streik würde das Ziel eines ausgeglichenen Betriebsergebnisses in weite Ferne rücken, denn der Wettbewerb in Hannover ist stark”, befürchtet Greiner.
Die Regionspolitik hat der Geschäftsleitung des Klinikums klare Vorgaben für den Abbau des derzeitigen Defizits bis 2009 gesetzt, damit die Trägerschaft des Klinikums durch die Region gesichert bleiben kann. Deshalb können Streiks am Klinikum nicht im Interesse der Ärzte sein, meint die CDU.
Pressemitteilung 26.6.2006, CDU