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19.08.2016 Sehnde

Verkehrssituation an der B 65 erfordert gegenseitige Rücksichtnahme

Klinikum Wahrendorff im kontinuierlichen Austausch mit Anwohnern
Sehnde/Köthenwald-Ilten, 19. August 2016. Sie ist stark befahren, die B 65. Und nicht alle Verkehrsteilnehmer halten sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Aus Köthenwald kommend sind 70 Stundenkilometer zugelassen und aus Ilten kommend 50 km/h. Dazwischen liegen an der Schaftrift die WahrenWohnWelten des Klinikum Wahrendorff.

Renate Plexnies, Anwohnerin aus Ilten, fährt diese Strecke jeden Tag, um mit ihrem Hund in Köthenwald spazieren zu gehen. „Der Verkehr ist hier immens hoch, viele fahren zu schnell und einige Bewohner der WahrenWohnWelten warten nicht immer das Grün der Ampelanlage ab. Ich habe große Sorge, dass hier etwas passiert.“

Renate Plexnies schaut nicht nur zu, sie wird auch aktiv. So spricht sie Holger Heipl, Leiter der WahrenWohnWelten direkt auf die Situation an. „Ich begrüße es sehr, dass Frau Plexnies den direkten Kontakt gesucht hat“, so Heipl. Und prompt lud er die Iltenerin ein, an einem der regelhaften Verkehrssicherheitstrainings vor Ort teilzunehmen. Denn im Klinikum Wahrendorff gibt es seit 2011 ein strukturiert aufgebautes Verkehrssicherheitskonzept, dass in enger Abstimmung mit der Polizei Burgdorf entstanden ist. Danny Geidel, ebenfalls Heimleiter im Klinikum Wahrendorff, ist hier zuständig und organisiert mit einer ganzen Reihe an Mitarbeitern, sogenannte Mobilitätstrainer, regelhafte Verkehrstrainings. „Für die Patienten und Bewohner ist im Klinikum Wahrendorff ein Verkehrsführerschein obligatorisch“, so Geidel.

Die Bewohner der WahrenWohnWelten und Renate Plexnies kamen vor Ort ins Gespräch. Allen Beteiligten war klar, es geht nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme. Das heißt bei den LKWs und PKWs Geschwindigkeit runter und bei den Bewohnern, auf den Verkehr achten, Geschwindigkeiten einschätzen und Ampelphasen abwarten, auch wenn es lange dauert. „Und das alles geht nur mit Rücksicht aufeinander, egal ob mit oder ohne seelische Erkrankung“, fasst Heipl zusammen und bedankte sich bei Renate Plexnies für ihre gesellschaftliche Verantwortung.

Das Klinikum Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. 2015 hat das Klinikum mit der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle ein zweites Krankenhaus in Betrieb genommen. Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Wohn- und Lebensperspektiven für Menschen mit seelischen, geistigen und / oder Mehrfachbehinderungen in Hannover und der Region. Das Gesamtklinikum verfügt über 310 Krankenhausbetten und 253 teilstationäre Plätze. In den differenzierten Heimbereichen finden mehr als 1.060 Bewohner eine individuelle und fachlich anspruchsvolle Versorgung. Das Klinikum Wahrendorff ist mit 1.400 Mitarbeitenden der größte regionale Arbeitgeber und mit über 100 Ausbildungsplätzen einer der wesentlichen Ausbildungsbetriebe in der Region.

(Pressemitteilung Klinikum Wahrendorff GmbH, perleberg PR, 19.08.2016)

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  • Artikel veröffentlicht am 19.08.2016
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