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10.09.2015 Burgdorf, Lehrte, Sehnde

Dialogforum Schiene Nord

Bürgermeister der Städte Burgdorf, Lehrte und Sehnde bitten Bundestagsabgeordnete um Unterstützung
Im Dialogforum Schiene Nord werden derzeit Trassenvarianten erörtert, um eine leistungsfähigere Hafenhinterlandanbindung der norddeutschen Seehäfen zu ermöglichen. Die Stadt Burgdorf ist Mitglied im Dialogforum und vertritt die gemeinsame Position der Städte Burgdorf, Lehrte und Sehnde. Zwar sind in Burgdorf, Lehrte und Sehnde keine Baumaßnahmen vorgesehen, durch den jedoch andernorts geplanten Trassenausbau müssten massive Steigerungen der Güterverkehre hingenommen werden.

Unmittelbar im Vorfeld der nächsten Sitzung des Dialogforums Schiene Nord bitten die Bürgermeister der Städte Burgdorf, Lehrte und Sehnde ihre Wahlkreisabgeordneten im Deutschen Bundestag um Unterstützung. In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundestagesabgeordneten Frau Dr. Maria Flachsbarth, Frau Staatssekretärin Caren Marks, Herrn Dr. Hendrik Hoppenstedt und Herrn Dr. Matthias Miersch werden die je nach Trassenalternative zu erwartenden Mehrbelastungen für die Ostkreiskommunen der Region Hannover dargestellt und die befürchteten Konsequenzen erläutert. So könnte sich entsprechend der aktuellen Planungen die Zahl der durchfahrenden Züge auf der Strecke Celle-Lehrte im Vergleich zu heute um 100 % auf 200 Güterzüge pro Tag, auf dem östlichen Abschnitt der Güterumfahrung Hannover (Ahlten-Lehrte) um ebenfalls mindestens 100 % auf 350 Güterzüge pro Tag und auf der Strecke Lehrte-Hildesheim um mindestens 1.000 % auf 100 Güterzüge pro Jahr Tag erhöhen.

Die drei Bürgermeister befürchten sowohl eine hohe Steigerung der Lärmbelastung als auch deutlich längere Schrankenschließzeiten an ebenerdigen Bahnübergängen und Einschränkungen im Nahverkehrsangebot. Zudem würden die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten aufgrund der Lärmzunahme insbesondere für Wohnbebauung noch weiter eingeschränkt. Die Bürgermeister bekennen sich aus gesamtgesellschaftlichem Interesse zu einer leistungfähigen Hafenhinterlandanbindung, setzen sich aber für einen Ausgleich für die von dem Vorhaben negativ betroffenen Kommunen ein. Insbesondere werden die Bundestagesabgeordneten gebeten, sich für folgende Anliegen einzusetzen:

  • Die Grenzwerte der Sicherstellung eines angemessenen Lärmschutzes müssen wesentlich herabgesetzt werden.
  • Der kommunale Anteil für erforderliche Beseitigungen ebenerdiger Bahnübergänge ist zu streichen.
  • Es wird ein kommunaler Akzeptanz-Fonds gefordert. Die von dem Vorhaben negativ betroffenen Kommunen könnten mit dessen Mitteln weitergehende städtebauliche Maßnahmen realisieren, die dem Ausgleich neuer Betroffenheiten dienen oder ausgleichende städtebauliche Impulse setzen.

(Pressemitteilung Stadt Burgdorf, Stadt Lehrte, Stadt Sehnde, 10.09.2015)

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  • Artikel veröffentlicht am 10.09.2015
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