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28.05.2015 Hannover

Prokon-Gläubiger sollten sich nicht abspeisen lassen!

Informationen über den Weg in die Genossenschaft
Dortmund/Bundesgebiet. „Wenn die sanierte Prokon als Genossenschaft weitergeführt wird, ist das für die Gläubiger in jeder Hinsicht die beste Lösung“. Hiervon ist der Verein „Die Freunde von PROKON e. V.“ überzeugt. Sollten sich die 75.000 Genussrechtsinhaber nicht für dieses Modell entscheiden, bliebe lediglich der Verkauf an den Atomenergie- und Kohlekonzern EnBW, und zwar deutlich unter Wert, wie die „Freunde von PROKON“ betonen.

Aktuell liegen zwei verschiedene Insolvenzpläne für das ökologische Unternehmen vor. Die 75.000 Genussrechtsinhaber stehen vor der Wahl, entweder ihr Geld bei dem Windkraftspezialisten zu belassen und damit dessen Weiterführung als größte Genossenschaft für erneuerbare Energien zu ermöglichen, oder aber dem Verkauf an EnBW zuzustimmen. Bei der zweiten Variante müssten sie eine deutlich geringere Insolvenzquote in Kauf nehmen.

„Prokon ist werthaltig und kann in Zukunft profitabel betrieben werden“, erklärt Wolfgang Siegel, Vorsitzender der „Freunde von PROKON“. Bei einem Verkauf des Unternehmens verlören Gläubiger jede Möglichkeit, an der erfolgreichen Sanierung teilzuhaben. Auch deswegen appelliert Siegel an die Genussrechtsinhaber: „Lassen Sie sich nicht von EnBW abspeisen!“

Die Insolvenzquote sei in der genossenschaftlichen Lösung deutlich höher als beim Investorenmodell, erklärt Siegel. „Die Genossenschaft ist und bleibt für uns ideal.“ Dank der umfangreichen gesetzlichen Pflichtprüfung und der effektiven Mitbestimmungsstrukturen sei die Genossenschaft im Übrigen die insolvenzsicherste Rechtsform.

Um weitergehende Fragen zu klären, laden die „Freunde von PROKON e.V.“ die Genussrechtsinhaber zu einer Informationsveranstaltung ein:
Am Samstag, 6. Juni 2015 um 18.00 Uhr
in Hannover-Linden,
Rathaus,
Lindener Marktplatz 1
(linker Eingang zum Saal / “SAAL” steht groß über der Tür)

Prokon-Genussrechtsinhaber erfahren dort, was die genossenschaftliche Rechtsform konkret für sie bedeutet, wie der Übergang erfolgen kann und welche Schritte sie selbst im Insolvenzverfahren unternehmen können.

Der vor gut einem Jahr gegründete Verein „Die Freunde von PROKON e. V.“ repräsentiert fast 10.400 Mitglieder. Auf der ersten Gläubigerversammlung war Kapital in Höhe von rund 427 Mio. Euro vertreten. Seit seiner Gründung tritt der Verein für die werterhaltende Weiterführung von Prokon als Genossenschaft ein. Neben den rein wirtschaftlichen Argumenten, die für die „PROKON eG“ sprechen, biete diese „auch die Chance, entscheidende Weichen für die Zukunft der Energiewende in Deutschland zu stellen“. Das unterstreicht Rainer Doemen, Pressesprecher des Vereins: „Die Energiewende wurde ja bislang auch ohne nennenswerte Investitionen der vier Energiekonzerne in Deutschland von uns Bürgern/innen erfolgreich gestaltet.“

(Pressemitteilung Freunde von Prokon e. V. (FvP), Rainer Doemen, 28.05.2015)

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  • Artikel veröffentlicht am 28.05.2015
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