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01.12.2014 FDP

Klockow (FDP): Erstes qualifiziertes Konzept zur Zukunftssicherung des Klinikums!

Medizinstrategie 2020 für die Klinikum Region Hannover GmbH: FDP-Fraktion fordert sorgfältige Prüfungen zur Qualitätssicherung des medizinischen Angebots
Region Hannover; Die FDP-Fraktion begrüßt, dass mit der vorgelegten Medizinstrategie der KRH GmbH 2020 erstmals seit Gründung des aus 11 Krankenhäusern im Regionsgebiet bestehenden Klinikkonzerns ein qualifiziertes Konzept zur Zukunftssicherung vorgelegt wurde.

Von herausragender Bedeutung für den Erfolg der Medizinstrategie 2020 für die Regionskliniken ist sowohl die Sicherstellung der medizinischen Grund- und Notfallversorgung im gesamten Gebiet der Region Hannover als auch die Festlegung von Qualitätsstandards für die Regionskliniken. Die Kombination dieser beiden wesentlichen Forderungen eröffnet die Perspektive, dass der Klinikkonzern auch in 20 Jahren noch gut aufgestellt ist, sagt Bernhard Klockow, Vorsitzender der FDP-Fraktion Region Hannover.

Der demografische Wandel, also die Tatsache, dass die Bevölkerung der Region im Schnitt immer älter werde, sowie der stetige Bevölkerungsrückgang würden erheblichen Einfluss auf alle anstehenden Entscheidungen zur zukünftigen Ausrichtung der Klinikum Region Hannover nehmen. Der zu 100% in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft der Region Hannover befindliche Klinikkonzern könne bei einer sorgfältigen Prüfung von möglichen medizinischen Konzepten einschließlich der Spezialisierungen von Angeboten, von baulichen Maßnahmen sowie von geeigneten Standorten zukunftsträchtig ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang begrüße die FDP-Fraktion ausdrücklich, dass im Osten der Region Hannover weiterhin wohnortnahe Angebote der Geburtsmedizin vorgehalten werden sollen.

Die FDP-Fraktion fordert, dass nun umgehend die notwendigen Gespräche mit den größten konkurrierenden Kliniken in der Region Hannover, insbesondere mit der MHH und mit den Kliniken der Diakonischen Dienste Hannover, aber auch mit weiteren Krankenhausträgern in den umliegenden Landkreisen, geführt werden, um eine Abstimmung der zukünftig vorzuhaltenden medizinischen Angebote insgesamt vorzunehmen. Dies ist zwingende Voraussetzung, um Beihilfe-rechtliche Auflagen der EU zu erfüllen und Chancen herauszuarbeiten, über eine erforderliche finanzielle Förderung seitens des Landes Niedersachsen auch den Neubau eines Klinikums im Osten der Region Hannover zu ermöglichen. Die Orientierung am Patientenwohl müsse immer im Zentrum aller Überlegungen für die Medizinstrategie des Klinikkonzerns 2020 stehen.

Abschließend formuliert Klockow den Wunsch nach einer fairen und offenen Debatte über das Konzept der Medizinstrategie 2020 für die KRH GmbH über mögliche Wege, den Konzern fit für die Zukunft zu machen. Die bestmögliche Versorgung aller Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover sowohl mit medizinischen Grund- und Notfallversorgungleistungen als auch mit Spitzenmedizin durch die Regionskliniken im Verbund mit den anderen Klinikbetreibern, deren Marktanteil rund 60% beträgt, sei zu gewährleisten.

Angesichts der Tatsache, dass seit Regionsgründung insgesamt rd. 175 Mio. an Steuergeldern in den Konzern geflossen seien, sollen nunmehr noch einmal fast 40 Mio. nachgeschossen werden. Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Die schwarze Null wurde uns schon mehrfach verspochen und nicht gehalten, ärgert sich Klockow.

Um Ziel führende Lösungen für die Klinikum Region Hannover GmbH, die Patientinnen und Patienten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müsse gerungen werden, betont Klockow.

Hintergrund: Laut Verwaltung und Geschäftsführung der KRH GmbH besteht nur bei einer umgehenden Umsetzung des Konsolidierungs- und Zukunftsprogramms (KuZ II) in Kombination mit der jetzt vorgelegten Medizinstrategie 2020 eine realistische Chance, dass der öffentlich-rechtliche Klinikkonzern der Region Hannover ab 2017/2018 wieder schwarze Zahlen schreiben könnte.

(Pressemitteilung FDP-Fraktion der Region Hannover, 01.12.2014)

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