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24.04.2014 Region

Szenisch-musikalische Lesung: Worte im Licht erinnert an die Bücherverbrennung von 1933

Region

Gedenkstätte Ahlem
Hannover. Mit einer szenisch-musikalischen Lesung erinnert die Gedenkstätte Ahlem an den 81. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung: Am Donnerstag, 8. Mai 2014, nimmt ein Schauspielerteam die Gäste auf eine Reise in die Vergangenheit mit – eine Zeit, in der das freie Wort zensiert wurde. Auf dem Programm stehen Gedichte, Briefe sowie Auszüge aus Büchern und Tagebüchern verfemter Literatinnen und Literaten, ausgesucht von Corinna Luedtke und Marcel Magis. Beginn ist um 19 Uhr im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, Raum N001, in Hannover. Der Eintritt ist frei.

Die Texte schildern die prekäre Lage von Erich Mühsam, Bertold Brecht, Else Lasker-Schüler, Joachim Ringelnatz, Nelly Sachs, Ernst Toller, Kurt Tucholsky und anderen Literaten. Zudem spiegelt die Textauswahl einen Abriss der nationalsozialistischen Ära wider – beginnend mit der Zeit vor der Machtergreifung, über die NS-Diktatur bis zur Nachkriegszeit. Vorgetragen werden die Texte von Absolventen der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Die Bücher und Schrifttafeln für das Bühnenbild gestalteten Schülerinnen und Schüler des Profilfachs Kunst der IGS Linden im Rahmen der Kampagne „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

„Der Veranstaltung liegt die Idee zugrunde, die unwürdige Tat der Nationalsozialisten zu thematisieren und den verfolgten Literatinnen und Literaten kraft Musik und Poesie symbolisch etwas von dem zurückzugeben, das vielen von ihnen genommen wurde: die künstlerische Ausdrucksform – das Wort“, erklärt die Schriftstellerin und Projektkünstlerin Corinna Luedtke. Für die von ihr konzipierte Lesung komponierte Robert Kusiolek die Musik. Begleitet wird er von Elena Chekanova. Im Wechsel mit den Videoprojektionen von Tosh Leykum und den vorgetragenen Textpassagen entsteht so ein vielschichtiges Stimmungsbild der damaligen Zeit.

(Pressemitteilung Region Hannover, 24.04.2014)

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