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09.01.2014 Die Grünen

Grüne: Totes Moor wiederbeleben

Am Steinhuder Meer gibt es zurzeit noch zahlreiche kleine Schutzgebiete. Im Toten Moor am Ostufer soll nun aus zwei Flächen und weiteren bisher ungeschützten Flächen ein großes zusammenhängendes Schutzgebiet entstehen. „Wir unterstützen das, weil es die Chance bietet, dass aus dem toten Moor wieder ein lebendiges Moor wird“ sagt Ulrich Schmersow, umweltpolitischer Sprecher der Grünen Regionsfraktion.

Die Region hat eine große Vision für den Erhalt der wertvollen Moorflächen am Ostufer des Steinhuder Meeres: Das Hochmoor soll wiedervernässt werden und so die Chance erhalten, wieder in die Höhe zu wachsen. „Dies dient nicht nur dem Naturschutz sondern auch dem Klimaschutz“, betont Brigitte Nieße, klimaschutzpolitische Sprecherin der Fraktion. Denn ein gesundes Moor speichert viele Treibhausgase, die sonst den Klimawandel beschleunigen.

Darüberhinaus dient das Moorprojekt auch dem Steinhuder Meer. Denn je mehr Wasser im Moorboden steht, desto mehr fließt auch von dort ins Meer. Damit würde besonders in den Sommermonaten der Wasserpegel gehalten. Bisher sinkt jeden Sommer der Wasserspiegel um knapp einen halben Meter. „Die Natur am Meer und die Nutzerinnen und Nutzer können das zusätzliche Wasser gut gebrauchen!“ so Schmersow. „Das Tote Moor ist also ein wichtiges Projekt für die Natur, das Klima und die Menschen am Meer“ ergänzt Nieße.

Hintergrund:
Die Grüne Regionsfraktion hatte im Jahr 2007 mit einem Ergänzungsantrag zur Vorlage II 380/2007 die Verwaltung beauftragt, ein Gesamtkonzept zur Hochmoorentwicklung für das Tote Moor zu erstellen. Dies wird seither umgesetzt und seither in der Öffentlichkeit rege diskutiert. Die Region Hannover hat zum aktuellen Stand des Konzepts eine Broschüre herausgegeben.

Pressemitteilung 09.01.2014, Bündnis 90/Die Grünen in der Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 09.01.2014
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