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29.08.2013 Piratenpartei

Piraten: Aktueller Stand zur Planung der Y-Trasse

Piratenpartei

Anfrage der Fraktion Die Piraten vom 11. Juli 2013

Sachverhalt:
Am 4. Juli 2012 stellte unsere Fraktion u.a. folgende Fragen zum Planungsstand der YTrasse:

  1. Wird zu der Megahub-Anlage auch die Y-Trasse gebaut?
  2. Welchen Streckenverlauf wird die Y-Trasse nehmen?

Wir erhielten am 18. Juli 2012 durch die Vorlage 0504 (III) AaA folgende Antwort darauf:

Zu 1. und 2.:
„Bisher liegen keine verkehrlichen Untersuchungen und keine konkreten Planungen für eine Anbindung der Megahub-Anlage Lehrte an die Y-Trasse vor. Die Anbindungen der Megahub-Anlage Lehrte soll zunächst über das vorhandene Schienennetz erfolgen. Derzeit wird im Auftrag des BMVBS eine Bedarfsplanüberprüfung zur Untersuchung von Alternativen für die Y-Trasse vorgenommen. Untersucht werden zwei alternative Varianten: Ausbau der Bestandsstrecken Hamburg – Lüneburg – Celle und Bremen – Langwedel – Wunstorf sowie Bau der Y-Trasse mit Anbindung Lehrte nur für den Güterverkehr. Ergebnisse werden für Vorlage-Nr. 1120 (III) AaA Anfang 2013 erwartet.

Die Ergebnisse werden dann hinsichtlich eines verkehrlichen und wirtschaftlichen Vergleichs mit der derzeit vorliegenden Planung der Y-Trasse bewertet. In diesem Vergleich wird dann ebenfalls eine Anbindung an Lehrte einbezogen.

Bis dahin wird die Y-Trasse mit möglichen Anbindungsvarianten nach Lehrte nicht weiter untersucht. Diese wird erst wieder weiterverfolgt, wenn eine Entscheidung zugunsten der Y-Trasse erfolgt.“

Wir fragen hierzu die Verwaltung:
Sie schreiben, dass die Ergebnisse der Bedarfsplanüberprüfung zur Untersuchung von Alternativen für die Y-Trasse Anfang 2013 erwarten werden.

  1. Welche Ergebnisse liegen der Verwaltung bezüglich der Y-Trasse oder den Bestandsstrecken Bremen – Langwedel – Wunstorf und Hamburg – Lüneburg – Celle vor?
  2. Wie hoch ist die Belastung durch Güterzüge auf der Strecke Celle – Lehrte heute?
  3. Wie hoch wird die Belastung durch Güterzüge auf der Strecke Celle – Lehrte nach Inbetriebnahme der Megahub-Anlage Lehrte sein?
  4. Werden bei einer Mehrbelastung der Strecke Schallschutzwände in den betroffenen Orten zwischen Celle und Lehrte gebaut?

Die Anfrage wird wie folgt beantwortet:
Zu 1:
Die Ergebnisse zur Bedarfsplanüberprüfung von Alternativen für die Y-Trasse liegen bisher nicht abschließend vor. Die Untersuchungen sollten Anfang 2013 vorgestellt werden, sind aber bisher noch nicht abgeschlossen bzw. liegen zur Beratung bei der Deutschen Bahn und beim Bund. Die Ergebnisse der Studie, einschließlich einer Nutzen-Kosten-Analyse und einer Bewertung, sollen nun voraussichtlich im Herbst 2013 vorliegen. Anfang Mai wurden vom Bund die untersuchten Varianten vorgestellt. Das Land hat zugesagt, bei neuen Erkenntnissen die Region Hannover in die Diskussion einzubeziehen.

Folgende Varianten werden - abweichend zu ersten Überlegungen zur Variantenuntersuchung - untersucht und im Vergleich zur Y-Trasse einer verkehrlichen und wirtschaftlichen Betrachtung unterzogen:

Variante I: Neubaustrecke vom Hamburger Rangierbahnhof Maschen über Soltau nach Celle, ergänzt um einen Ausbau der Strecke Bremen-Soltau.

Variante II: Ausbau der bestehenden Strecke von Hamburg über Lüneburg bis Celle. Zudem sind zusätzliche Gleise zwischen Nienburg und Wunstorf vorgesehen.
Vorlage-Nr. 1120 (III) AaA

Variante III: Neubaustrecke von Maschen bis Unterlüß im Landkreis Uelzen. Auch diese Variante beinhaltet die Erweiterung im Abschnitt Nienburg–Wunstorf.

Zu 2:
Die Belastung durch Güterzüge auf der Strecke Celle – Lehrte liegt bei 153 Zügen pro Tag (75 Züge Richtung Norden, 78 Züge in Richtung Süden; Status Quo für das Bezugsjahr 2004, auf das Jahr 2007 fortgeschrieben; Quelle: Überprüfung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege, Endbericht November 2010.)

Zu 3:
Zu den Mehrbelastungen durch Inbetriebnahme der Magahub-Anlage Lehrte liegen derzeit keine aktuelle Zahlen vor. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Anbindung keine nennenswerten Auswirkungen auf die Anzahl der Güterzüge auf der Strecke Celle-Lehrte haben wird (s. Antwort auf Anfrage Nr. 0542 (III) AaA). Erste Zahlen werden vermutlich erst mit der Prognose 2030 des Bundesverkehrswegeplans 2015 im Jahr 2014 vorliegen.

Zu 4:
Hierzu lassen sich erst konkrete Aussagen treffen, wenn Lärmberechnungen auf der Grundlage der Streckenbelastungen vorliegen. Bei Überschreitung der vorgeschriebenen Grenzwerte sind entsprechende Maßnahmen zu treffen.

Pressemitteilung Jürgen Hey (Piratenpartei), Regionsabgeordneter und Koordinator Burgdorf, 29.08.2013

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  • Artikel veröffentlicht am 29.08.2013
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