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31.07.2013 CDU

CDU: Jagau muss Reißleine ziehen

CDU

„Regionspräsident Jagau muss endlich die Reißleine ziehen, um das Kommunikationschaos bei aha zu beenden“, erklärte Eberhard Wicke, Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover. Allein der Regionspräsident habe unmittelbar den Zugriff auf die Geschäftsführung von aha. Wenn Frau Hülter, Geschäftsführerin von aha, noch stolz auf die vielen Anrufe der Bürger beim eingerichteten Callcenter sei, dann fehle ihr jeglicher Realitätsbezug zu ihren Kunden.

„Die Bürger rufen an, weil wichtige Informationen von aha widersprüchlich, nicht vollständig oder nur über das Internet zu bekommen sind“, stellt Wicke richtig. So erfahren Bürger zum Beispiel erst durch Eigenrecherche im Internet, dass in speziellen Fällen für ihren Restmüll nicht die richtige Tonnengröße vorhanden sei. Auf Nachfrage bei aha heißt es dann: Entweder Sie nehmen zwei Tonnen oder eine größere und zahlen den Aufpreis! Von Kundenservice kann hier wohl keinesfalls die Rede sein.

Wenn aha im Internet behauptet „Wahlfreiheit mit System“, so steht das eindeutig im Widerspruch zu dem Fragebogen. Nicht einmal die immer wieder von aha pro Person angegebene durchschnittliche Abfallmenge können die Bürger wählen. Als ungeheuerlich bezeichnet die CDU-Fraktion die bereits von aha vorgedruckten Mengenempfehlungen. Es fehlt der eindeutige Hinweis auf die dementsprechend höheren Gebühren.
„Hier wird das Grundvertrauen zu einer öffentlichen Einrichtung auf Kosten der Bürger ausgenutzt“, ärgert sich der Fraktionsvorsitzende. Die CDU geht davon aus, dass gerade ältere Menschen im Vertrauen auf die Verwaltung für sie nachteilige Angaben gemacht haben. Passend dazu gibt aha im Internet bei dem Gebührenrechner eine Restmüllmenge vor, die nicht der Mindestmenge entspricht. Diese wäre nämlich nur halb so hoch. Was will aha mit diesen überschüssigen Gebühren?

Die CDU fordert nach Ende der Fragebogenaktion von aha allen Haushalten per Brief mitzuteilen, welche Entscheidung sie getroffen haben, und die kostengünstigere Variante gegenüber zu stellen. „Die Bürger haben ein Recht ihre Angaben zu überprüfen und notfalls zu korrigieren. Schließlich habe aha diese Kommunikation zu verantworten.“

Für völlig unsinnig hält die CDU-Fraktion die Befragungen der Haushalte, die erst später auf das neue System umgestellt werden sollen. Wieso sollen Bürger in Springe heute schon über eine Entsorgung entscheiden, welche erst 2017 eingeführt wird.

Deutlich zeige sich die Ignoranz von aha darin, dass nicht einmal gewählte Ortsbürgermeister zusätzliche Informationsveranstaltungen eingeräumt bekommen. Dies hatte bereits im Vorfeld der Gebührenreform zu Diskussionen geführt.

Die CDU behält sich vor, die Sache unter Aspekten des Verbraucherschutzes prüfen zu lassen. Wicke dazu abschließend: „Einfach Alles Sauber, so der Leitspruch von aha. Dies gilt leider nur für die Straße dank der Mitarbeiter. Die Arbeit der Geschäftsführung stellt sich momentan leider gegenteilig dar! Herr Jagau, bitte aufräumen!“

Pressemitteilung 31.07.2013, CDU-Fraktion Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 31.07.2013
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