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21.12.2012 Pattensen, Region

Interkommunaler Windpark: Planungen zur Erweiterung des Windparks Pattensen-Sarstedt laufen an

Hannover/Hildesheim/Pattensen/Sarstedt. Zwischen Pattensen in der Region Hannover und Sarstedt im Landkreis Hildesheim soll der bestehende interkommunale Windpark mit derzeit acht Anlagen deutlich vergrößert werden. In den vergangenen Monaten wurden Abstimmungsgespräche zwischen den Städten Pattensen und Sarstedt sowie dem Landkreis Hildesheim und der Region Hannover geführt.
Heute (21.12.2012) haben die Bürgermeister Günther Griebe und Karl-Heinz Wondratschek, Landrat Reiner Wegner und Regionsdezernent Prof. Dr. Axel Priebs den Stand der Planungen vorgestellt, die in enger Zusammenarbeit unter Einbeziehung der Öffentlichkeit fortgeführt werden sollen.

„Strom aus Wind wird eine zentrale Rolle spielen, wenn die Energiewende und die Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgasimmissionen gelingen soll, sagte der Planungs- und Umweltdezernent der Region Hannover, Prof. Dr. Axel Priebs: Die Regionsverwaltung hat deshalb als Bestandteil ihrer Strategie zum nachhaltigen Ausbau der Windenergie Anfang 2012 ergänzende Standortbereiche ermittelt und beurteilt. Grundlage sind die im rechtskräftigen Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) 2005 festgelegten Ausschluss- und Abstandskriterien.

Aufgrund der gleichen Bestrebungen der beiden Städte sowie des Landkreises Hildesheim wurde sich auf eine vorläufige Verwaltungsgrenzen überschreitende Potenzialfläche für den Standort „Pattensen-Sarstedt“ verständigt. Sie umfasst einschließlich des bestehenden interkommunalen Windparks eine Fläche von rund 520 Hektar. Dieses Areal ist nun Grundlage für weitere Untersuchungen und Abstimmungen. Unter anderem sind im nächsten Jahr – so ein Ergebnis der Vorabstimmungen – Untersuchungen zu den Auswirkungen auf streng geschützte Greifvogelarten wie den Rotmilan sowie auf Rast- und Gastvögel erforderlich. Umweltdezernent Priebs betonte, dass es sich um eine Potenzialfläche handele, die einer weiteren Konkretisierung bedarf, was auch zu einer Reduzierung des Flächenumfanges führen kann. Nichtsdestotrotz gehe ich davon, dass hier einer der größten Windparke zwischen Hannover und Hildesheim entstehen kann.

In der Region Hannover leisten die erneuerbaren Energien bereits heute einen bedeutenden Beitrag zur Stromerzeugung. Rechnerisch können 100.000 Haushalte mit Strom von den gegenwärtig etwa 250 installierten Windkraftanlagen versorgt werden. Ein Schwerpunkt beim nachhaltigen Ausbau der Windenergie wird in den nächsten Jahren auf dem sogenannten Repowering liegen, dem Austausch von bestehenden Anlagen gegen modernere, leistungsfähigere Nachfolgemodelle: Wir werden hierzu alle bereits ausgewiesenen Standorte bewerten und unter Einbeziehung der Städte und Gemeinden und der Bürger auch ausloten, ob und in welchem Umfang wir neue Flächen ausweisen, so der Planungs- und Umweltdezernent. Dieses geschieht dann im Rahmen der Neuaufstellung des RROP 2015.

Pressemitteilung 21.12.2012, Region Hannover

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