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30.10.2012 Burgdorf, Region, Sehnde

Beratungsangebot für Familien kommt in die Sehnder Kitas

Neues Angebot der Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Region
Sehnde/Burgdorf. Die Familien- und Erziehungsberatungsstelle (FEB) Burgdorf ist ab November mit einem neuen Angebot in Sehnde präsent: Alle zwei Wochen sind die Ansprechpartnerinnen in einer der Sehnder Kindertagesstätten zu Gast und stehen dort für Beratungsgespräche zur Verfügung.
Eltern können sich vorher – auch anonym – für einen Termin anmelden. Pro Vormittag bzw. Nachmittag sind vier Beratungsgespräche möglich. Premiere ist am Montag, 5. November 2012, in der Kita Marggrafstraße. Die Stadt Sehnde begrüßt und unterstützt das Angebot.

„Wir wollen es den Eltern leicht machen, unser Angebot in Anspruch zu nehmen“, sagt Matthias Möller, Leiter der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf. „Deshalb kommen wir jetzt an Orte, die ihnen vertraut sind und die sie ohnehin aufsuchen.“ Für die Region Hannover ist das Beratungsangebot in Kitas eine Premiere. Sie testet das Konzept jetzt ein Jahr lang, ehe die Entscheidung fällt, ob es ausgedehnt wird. In anderen Landkreisen wie Celle wird die Idee schon länger mit Erfolg umgesetzt. Dass der Probelauf ausgerechnet in Sehnde stattfindet, hat seinen Grund: Die Familien- und Erziehungsberatungsstelle musste kürzlich ihre feste Sprechstunde in dem Räumen einer Kirchengemeinde in Sehnde aufgeben, weil die Gemeinderäume saniert werden. Andere geeignete Räume waren nicht zu finden.

„Mit diesem Konzept werden wir unserem Anspruch gerecht, die frühen Hilfen für kleinere Kinder stärker in den Fokus zu nehmen“, sagt Möller. „Je früher man eingreift, umso leichter ist es, Schieflagen wieder ins Gleichgewicht zu rücken.“ Die Stadt Sehnde hat für dieses Beratungsangebot zunächst sechs Kindertageseinrichtungen ausgewählt, in denen die räumlichen Voraussetzungen gegeben sind. Das Angebot steht indes allen Eltern von Kindergartenkindern und Hortkindern offen. „Mütter und Väter können sich auch einen Beratungstermin in einem Kindergarten geben lassen, den ihr Kind nicht besucht“, betont Möller. Eltern, deren Kinder keine Kindertagesstätte besuchen, können sich mit ihrem Beratungswunsch an die Beratungsstelle in Burgdorf wenden.

Um die Hemmschwelle niedrig zu halten, haben sich die Fachleute ein besonderes System für die Anmeldung ausgedacht: Eltern können auf einem offen aushängenden Plan einen Klebepunkt für den jeweiligen Termin setzen, den sie in Anspruch nehmen – ohne jede Namensnennung. Wer nicht selbst für die Anmeldung vorbeikommen möchte, kann den Termin telefonisch durch die Kita reservieren lassen. Die Sprechstunden selbst finden im Mitarbeiter- oder Besprechungsraum statt.

Bis Ende des Jahres steht eine Mitarbeiterin der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf an vier Terminen montags jeweils von 9.30 bis 11.45 Uhr in der Kita Marggrafstraße für Gespräche zur Verfügung: 5. und 19. November sowie 3. und 17. Dezember. Für 2013 stehen Beratungsangebote in den Kitas Ilten, Sehnde West, Höver, Ladeholzstraße und Bolzum auf dem Plan.

Die Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf, Spittaplatz 5, in 31303 Burgdorf ist für Ratsuchende unter der Telefonnummer (05136) 6078 zu erreichen.

Pressemitteilung 30.10.2012, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 30.10.2012
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