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26.09.2012 Region

Der gewerbliche Immobilienmarkt 2012 in der Region Hannover

Region

Perfekt getroffen: Wachstum durch Wandel
Hannover. Hannover gehört zu den TOP 10 des deutschen Immobilienmarktes – das beweist der Immobilienmarktbericht 2012, der jetzt pünktlich zur Immobilienmesse Expo Real in München erschienen ist. „Der regionale Immobilienmarktbericht liefert die aktuellen Kerndaten aus allen Marktsegmenten.“ So stellte Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover die zehnte Ausgabe des Zahlenwerks vor.

Die Studie, die seit 2003 jährlich von der Region Hannover herausgegeben wird, belegt, dass die niedersächsische Landeshauptstadt für Investoren ein lohnendes Ziel ist. Das Erfolgsrezept: Wachstum durch Wandel. Vom EXPO-Ort im Jahr 2000 hat sich Hannover dank zahlreicher neuer Projekte zu einem hoch attraktiven Immobilienmarkt gewandelt. Entwicklung fand und findet dabei vor allem auf vorgenutzten Flächen statt. „Hannover erfindet sich an alten Standorten ständig neu. Der Wissenschafts- und Technologiepark Hannover bietet in parkartigem Umfeld Marienwerders Campus-Qualitäten für technologierorientierte Gründungen und Ansiedlungen. In Halle 96 auf dem Hanomag-Gelände sind zukünftig kreative Gründer zu Hause – zwei Beispiele für vorbildliche Gründungs- und Wachstumsförderung, die auch den Immobilienstandort prägen“, sagte Hans Mönninghoff, Wirtschaftsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. Auch langfristig steckt in der Region Hannover ein hohes Potenzial – ob im Einzelhandel, in der Forschung, in der Logistik, bei Wohnimmobilien oder im Büromarkt. Das haben auch internationale Investoren gemerkt: Sie richten ihren Blick zunehmend auf die Landeshauptstadt Niedersachsens. Weder die Weltwirtschaftskrise noch die anhaltende Eurokrise konnten im robusten Immobilienmarkt der Region Hannover ernsthafte Spuren hinterlassen. Das Jahr 2011 und das erste Halbjahr 2012 belegen diesen Trend in allen Teilmärkten:

Büro-Immobilienmarkt:
Der Markt hat 2011 stark angezogen – 182.000 qm Bürofläche wurden gehandelt. Der reine Vermietungsumsatz lag bei rund 150.000 qm – hannoverscher Rekordwert und über 70 Prozent mehr als 2010. Auch für dieses Jahr stehen alle Vorzeichen auf Erfolg: Mit mehr als 90.000 qm Umsatz zur Jahresmitte übertrifft 2012 noch einmal das erste Halbjahr 2011. Marktteilnehmer erwarten einen Jahresgesamtumsatz zwischen 140.000 und 160.000 qm. Als Folge der großen Nachfrage steigen die Mieten für Büroimmobilien in allen Lagen – die Spitzenmiete in der City legte am deutlichsten zu und steht Mitte 2012 bei 13,80 €/qm.

Die Wirtschaftsdezernenten Ulf-Birger Franz, Region Hannover, und Hans Mönninghoff, Landeshauptstadt Hannover

Die Wirtschaftsdezernenten Ulf-Birger Franz, Region Hannover, und Hans Mönninghoff, Landeshauptstadt Hannover, sind zufrieden mit der Entwicklung des Standorts

Im Fokus der Entwickler stehen derzeit Projekte in der City und an den Ausfallstraßen. So entwickelt bspw. die Hamburger Quantum Immobilien AG am Aegidientorplatz für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte einen ca. 10.500 qm Büroflächen umfassenden neuen Standort für Hannover. Aktuell laufen hier die Abbrucharbeiten direkt neben dem Theater am Aegi. An der Vahrenwalder Straße wurden erste Möglichkeiten gezeigt, auf dem Eckgrundstück zum Sahlkamp eine bis zu 38.000 qm große neue Büroadresse zu entwickeln – das City Gate Nord (entwickelt von den Hannover Region Grundstücksgesellschaften und Delta Bau).

Logistik-Immobilienmarkt:
Die Region Hannover verfügt über ein sehr differenziertes Angebot an Gewerbeflächen und -immobilien für Logistikansiedlungen. Der Standort ist eine der zentralen europäischen Logistik-Drehscheiben und einer der wichtigsten deutschen Seehafenhinterland-Standorte. 2010 und 2011 wurden jährlich über 310.000 qm Logistikfläche umgesetzt. Seit 2003 wurden ca. 250 Hektar Logistikflächen entwickelt und über eine Milliarde Euro in Erweiterungs- und Neubauvorhaben investiert. Dadurch entstanden ca. 7.300 neue Arbeitsplätze, weitere etwa 12.000 Arbeitsplätze in der Logistik wurden in der Region gesichert. „Die Region Hannover ist einer der attraktivsten und dynamischsten Logistikstandorte Deutschlands und Europas. Und wir treffen Vorsorge für die Zukunft: Gemeinsam mit den Kommunen erarbeitet die Region Hannover Konzepte zur Erschließung neuer Flächenpotenziale“, berichtete Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover.

Der Immobilienmarktbericht verzeichnet beschreibt eine anhaltend starke und dynamische Nachfrage nach sofort bebaubaren Flächen mit optimalen Lagequalitäten bzw. nach direkt logistisch nutzbaren Bestandsimmobilien. Auch 2012 ist von Flächenumsätzen von ca. 250.000 qm auszugehen.

Wichtige Logistikprojekte in der Region sind derzeit das fast fertig gestellte Kaufland-Logistikzentrum in Barsinghausen und das Logistikzentrum, das Netrada am Messeschnellweg in Hannover errichten wird. Fertiggestellt wurde in diesem Jahr bereits das Logistikzentrum für die Produktion des VW Amarok in der Schwarzen Heide nördlich des Mittellandkanals und das neue Luftfrachtterminal (Air Cargo Terminal) am Flughafen.

Einzelhandels-Immobilienmarkt:
Die Landeshauptstadt und ihr Umland gehören zu den Shopping-Hochburgen der Republik. Der Gesamtumsatz im Einzelhandel wird für 2012 auf etwa 6,5 Mrd. Euro in der gesamten Region Hannover geschätzt. Damit gehört Hannover zu den fünf umsatzstärksten Städte bzw. Landkreisen in Deutschland.

Die Spitzenmiete in der hannoverschen Innenstadt entwickelt sich seit Jahren aus Standortsicht positiv und steigt auch 2012 leicht auf 190 €/qm an. Die Nachfrage nach Flächen in 1a-Lage ist kaum zu bedienen – bester Beweis für die ungebrochene, auch internationale Attraktivität des Standortes. Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehrere internationale Marken und Filialisten in der Innenstadt niedergelassen oder stehen kurz vor der Eröffnung. So hat etwa das US-amerikanische Kultlabel Hollister im März in der Ernst-August-Galerie einen Laden eröffnet. Apple plant bis Ende des Jahres einen sog. Flagship-Store in der Bahnhofstraße.

Wohn-Immobilienmarkt:
Die Stadt an der Leine gilt als „Hidden Champion“ und verschafft sich mit der Entwicklung von hochwertigen Wohnbauprojekten und mit einem gesunden Markt für Wohn- und Geschäftshäuser Respekt. Die demographischen Perspektiven Hannovers sehen sehr viel günstiger aus als in vielen anderen Städten Niedersachsens und Deutschlands. Die Einwohnerzahlen in der Stadt Hannover und im direkten Umland werden in den nächsten Jahren steigen, die Nachfrage nach Wohnraum wird weiter wachsen.

Im Bereich des Geschosswohnungsbaus für anspruchsvolle Käufer boomt der Markt. Hier sind als wichtige laufende Bauvorhaben das Projekt Vier in der List und das Mosaik Eilenriede im Zooviertel zu nennen. Die größten neuen Quartiere für Einfamilien- und Reihenhäuser in der Landeshauptstadt sind in Wettbergen (zero:e-Park), Ahlem (An der Gartenbauschule) und in Kirchrode (Büntekamp) im Bau. Im Umland sind in verkehrlich gut angebundener Lage z.B. die Stadthöfe in Langenhagen (im Bau), in Laatzen (Lange Weihe, mehr als 200 Wohneinheiten in Planung) oder in Isernhagen (Wietzeaue, 20 ha in Planung) zu erwähnen.

Immobilienmarktbericht liefert zuverlässige Datengrundlage

Der erste Platz in der zweiten Reihe – das ist hannoversches Understatement und Erfolgsrezept zugleich. Hannover darf mittlerweile in keinem Immobilien-Portfolio in- und ausländischer Investoren fehlen. In der Logistik und im Einzelhandel spielt die Region sogar in der ersten Liga mit, im Bürobereich ist Hannover der Benchmark für die großen regionalen Immobilienmärkte in Deutschland.

Zur hohen Markttransparenz beigetragen hat der erstmals 2003 erschienene regionale Immobilienmarktbericht. Seit zehn Jahren trägt die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit einer steigenden Zahl von Partnern aus der Immobilienwirtschaft Kerndaten aus allen Marktsegmenten zusammen und bereitet diese übersichtlich auf. „Der regionale Immobilienmarktbericht liefert nicht nur Fakten, er ist auch Ausdruck einer offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der wichtigsten Marktpartner des gewerblichen Immobilienmarkts am Standort Hannover“, so Ulf-Birger Franz. Die vorliegende zehnte Ausgabe des Berichts wurde gemeinsam mit 20 Partnern erarbeitet. Die regionale Wirtschaftsförderung gewährleistet dabei konsequent die Einhaltung der hohen Standards der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) und lässt die Ergebnisse durch das renommierte Beratungsunternehmen BulwienGesa AG prüfen. Die Studie kann bei der Wirtschaftsförderung der Region Hannover telefonisch unter 0511-616-23236 angefordert werden. Download der deutschen und englischen Ausgabe unter www.immobilienmarktbericht-hannover.de.

Pressemitteilung 26.09.2012, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 26.09.2012
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