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20.05.2011 Gehrden, Region

Ein Baum zum Geburtstag

Gartenregion HannoverGartenregion Hannover 2011: Gehrdener spendet Rosskastanie für den Ottomar-von-Reden-Park
Hannover/Gehrden Statt Blumen gab es einen Baum zum Geburtstag: Der Gehrdener Adolf Knölke wünschte sich anlässlich der Vollendung seines 70. Lebensjahres eine Gelbe Rosskastanie (lat. Aesculus flava Vestita) für den Ottomar-von-Reden-Park. Heute (20.05.2011) wurde der schon recht stattliche Baum in Anwesenheit des Spenders gepflanzt.

Die Rosskastanie ist die erste private Baumspende für den Ottomar-von-Reden-Park, freute sich Astrid Eblenkamp, Leiterin des Teams Naherholung der Region Hannover, über das Geschenk. Wir hoffen, dass sich weitere Bürgerinnen und Bürger oder auch Firmen für eine Pflanzung begeistern. Sie können so mithelfen, den ursprünglichen Charakter dieses Gartendenkmals wieder sichtbarer zu machen.

Der Bestand an wertvollen, größtenteils alter Solitärgehölze im Ottomar-von-Reden-Park soll schrittweise wieder zu einem Arboretum, einer Sammlung seltener Bäume und Sträucher, erweitert werden. Dies ist eines der Entwicklungsziele für den ehemaligen Gutspark in Gehrden. Dafür sucht die Region Hannover private Geldgeber. Für Sponsoren stehen rund 30 zum Teil exotische Gehölze zur Wahl. Im Pflanzplan vorgesehen sind Solitäre wie Schwarz-Kiefer, Zimt-Ahorn, Libanon-Zeder, Sumpf-Zypresse, Adlerschwingen-Eibe oder Taschentuchbaum. Für 200 Euro würde eine Esche ihre neue Heimat im Park finden, für 700 Euro eine Schwarze Blut-Buche, warb Astrid Eblenkamp für weitere Schenkungen.

Die Ursprünge des Ottomar-von-Reden-Parks in Gehrden reichen bis in das Jahr 1590 zurück. Als Gutspark wurde die Grünanlage in ihrer heutigen Struktur um 1780 von Friedrich-Otto von Reden angelegt. Vor gut 50 Jahren vermachte Ottomar von Reden (1888-1959), Bürgermeister von Gehrden, dem Landkreis Hannover den mehr als drei Hektar großen Park als Stiftung. Heute sind Teile des Parks mit seinem zum Teil jahrhundertealten Gehölzbestand denkmalgeschützt. Im 2007 hat das Projektbüro der Gartenregion Hannover ein Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeiten lassen, das auch die behutsame Rekonstruktion des Gartendenkmals vorsieht und – vor allem – seine langfristige Pflege gewährleisten soll.

Pressemitteilung 20.05.2011, Region Hannover

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