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25.06.2010 Region

Sozialministerin und Regionspräsident überreichen Ehrenamtskarten

Engagement von 31 Bürgerinnen und Bürgern wird gewürdigt
Region Hannover. Premiere: 31 Männer und Frauen haben als Erste in der Region Hannover – die Landeshauptstadt ausgenommen – die Niedersächsische Ehrenamtskarte erhalten. Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan und Regionspräsident Hauke Jagau haben die Auszeichnung, die gleichzeitig mit zahlreichen Vergünstigungen verbunden ist, am Donnerstag, 24. Juni 2010, im Haus der Region Hannover überreicht.
Zuvor hatten Jagau und Özkan einen Vertrag zwischen der Region Hannover und dem Land Niedersachsen über die Vergabe der Ehrenamtskarte unterzeichnet.

Die 31 Männer und Frauen wurden stellvertretend für die zahlreichen ehrenamtlich engagierten Menschen gewürdigt. 99 Menschen aus den 20 Städten und Gemeinden in der Region außerhalb der Landeshauptstadt haben sich im ersten Anlauf um die Ehrenamtskarte beworben. Diejenigen, die bei der Feierlichkeit im Regionshaus nicht dabei sind, erhalten die Karte aus den Händen des jeweiligen Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin.

„Ehrenamtliche verfolgen Ziele, die unser aller Leben lebenswerter machen“, sagt Sozialministerin Aygül Özkan. „2,8 Millionen niedersächsische Bürgerinnen und Bürger sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Sie stärken den Zusammenhalt der Gesellschaft und tragen dazu bei, unsere Städte und Gemeinden attraktiver zu machen. Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ein langjähriges und intensives bürgerschaftliches Engagement – landesweite Vergünstigungen beim Besuch städtischer Einrichtungen und privater Veranstaltungen inklusive.“

„Unsere Gesellschaft in Deutschland wäre in dieser Form nicht denkbar ohne ehrenamtliches Engagement“, sagt Regionspräsident Jagau. „Wer sich freiwillig für die Menschen in seiner Umgebung oder auch darüber hinaus einsetzt, leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. Sie springen dort ein, wo Leistungen durch die öffentliche Hand nicht mehr zu finanzieren sind oder auch Familiennetzwerke nicht mehr halten. Tatsächlich gibt es in Deutschland keine Alternative mehr zum ehrenamtlichen Engagement. Wer glaubt, diese Leistungen könne auch der Staat übernehmen, täuscht sich. Andererseits – und das wissen Sie alle – bekommen diejenigen, die unentgeltlich oder nur gegen eine kleine Aufwandsentschädigung Sorge für das Gemeinwohl tragen, viel zurück: Dankbarkeit und Wertschätzung. Das ist wichtig und das motiviert. Auch ich möchte meine Anerkennung und meinen Dank ausdrücken. Ich hoffe, dass Sie alle noch lange die Lust und die Kraft haben, sich zu engagieren.“

Wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich pro Woche mindestens fünf Stunden oder 250 Stunden im Jahr freiwillig und ohne Bezahlung für das Gemeinwohl engagiert, kann die Ehrenamtskarte beantragen. Voraussetzung ist, dass er oder sie bereits seit mindestens drei Jahren ehrenamtlich tätig ist und dies auch weiterhin tun will.

Zum Dank gibt es auf Vorlage der Karte in vielen Institutionen und Einrichtungen Vergünstigungen. Das reicht von ermäßigtem oder freiem Eintritt bei kulturellen Veranstaltungen über Ermäßigungen bei Bädern und Büchereien bis zum Rabatt beim Kauf von Führern und Tourenkarten im Bürgerbüro der Region Hannover. Nicht nur in der eigenen Stadt oder Gemeinde gilt die Karte. Niedersachsenweit können die Besitzer damit sparen. Eine Übersicht ist unter www.freiwilligenserver.de zu finden.

Sozialministerin und Regionspräsident überreichen Ehrenamtskarten
Regionspräsident Hauke Jagau und Sozialministerin Aygül Özkan unterzeichnen den Vertrag über die Vergabe der Ehrenamtskarte (Foto).

Folgende Ehrenamtliche wurden am 24. Juni gewürdigt:

Berthold Enders ist Ansprechpartner und Leiter von Sportgruppen in der Seniorenbegegnungsstätte der Stadt Burgwedel. Er engagiert sich insbesondere in den Sparten Badminton, Tischtennis und Boule.

Frau Sigrid Nickel unterstützt ehrenamtlich die vielfältige Arbeit im Kirchenvorstand der Trinitatis-Kirchengemeinde in Hemmingen und wirkt zudem im Kirchenkreistag in 3 Ausschüssen mit. Sie ist Organisatorin verschiedener Veranstaltungen und Mitglied im Kirchenchor.

Horst Kähler ist im Seniorenbeirat der Stadt Laatzen aktiv. Er weist auf spezifische Probleme und Wünsche der Seniorinnen und Senioren hin. In allen Fragen des Alters steht er als Berater zur Verfügung, hält Sprechstunden und wirkt in Arbeitsgruppen mit.

Klaus-Dieter Meyer engagiert sich überwiegend im Seniorenbeirat der Stadt Laatzen und im Seniorenbeirat der Region Hannover. In diesem Ehrenamt steht er als Ansprechpartner in allen Fragen des Alters zur Verfügung. Darüber hinaus ist Herr Meyer auch im TSV Rethen/Leine e.V. ehrenamtlich aktiv.

Hans Bussius, Christa Donath, Elke Folchnandt und Ursula Kathmann bauen in der Langenhagener Tafel e.V. Brücken zwischen Hilfsbedürftigen, die Lebensmittel benötigen und Helfenden die Esswaren spenden. Sie holen Lebensmittel aus Geschäften, Firmen sowie von Großmärkten ab, verpacken diese in Tüten und verteilen sie an soziale und karitative Einrichtungen sowie an bedürftige Menschen.

Brigitte Basczik ist Leiterin des Seniorenkreises der ev.-luth. St. Paulus-Kirchengemeinde. Sie überbringt Jubilaren Glückwünsche und besucht erkrankte Mitglieder, die das Haus nicht verlassen können. Des Weiteren organisiert sie Seniorenveranstaltungen, leitet den Frauenkreis, verteilt die Kirchenzeitung und arbeitet auch in der Langehagener Tafel e.V. mit.

Siegfried Ristig nimmt als 2. Vorsitzender und Jugendwart die Aufgaben der Langenhagener Akkordeonfreunde e.v. in Langenhagen wahr. Er organisiert Konzerte, Events, Übungsfreizeiten und Konzertreisen ins In- und Ausland. Seine Kenntnisse und Erfahrungen bringt er in die Vorstandsarbeit des Stadtjugendringes Langenhagen sowie in den Orga-Team Stammtisch der Vereine mit ein.

In der Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V. gestalten Sabine Jacke und Ursula Queißer die Freizeitgestaltung für behinderte Erwachse. Sie bieten Kurse wie Handarbeiten, Kochen, Basteln, Tanzen, Schwimmen, Kegeln und Wandern an. Aber auch Disko-Abende und Ausflüge stehen auf ihrem Programmangebot.

Dieter Rahn obliegt als Vorsitzender des Neustädter Musikvereins „Stage Music Company e.V.“ die komplette Vereinsorganisation. Neben den Terminabstimmungen für Konzerte übernimmt er zusätzlich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Buchführung.

Karl Zirkel hat die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Bahn-Sozialwerk Wunstorf/Neustadt inne. Dieser Institution steht er auch als Sozialbetreuer und Kulturbeauftragter zur Verfügung.

Im Frauentreff Ronnenberg e.V. leitet und betreut Grete Kmiec eine Frauengruppe. Sie ist für die Programmerstellung und für die Vorbereitungen von Fahrten verantwortlich.

Karl-Heinz Kubisch leitet den Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe e.V. Er organisiert Seminare, Fortbildungen und gestaltet die Freizeitaktivitäten der Gruppen. Für die Hilfesuchenden steht er jederzeit beratend zur Verfügung.

Dorothea Papsch stellt sich der schwierigen Aufgabe eine Gruppe von Alkohol- und Tablettenabhängigen zu betreuen. Sie versucht ihnen Verhaltensweisen zu vermitteln, um selbständig einen Weg aus der Abhängigkeit zu finden.

Petra Scholl aus Seelze engagiert sich im Vorstand des Vereins „Letter-fit: Miteinander-Füreinander e.V.“ In diesem Verein obliegt ihr u. a. die Kassenführung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pflege des Internetauftritts, Betreuung der Ehrenamtlichen und Projekterstellung und -gestaltung.

Frau Ina Ida Binder kümmert sind in der ev.-freikirchlichen Gemeinde Sehnde für die Gestaltung der Frauenarbeit. Des Weiteren engagiert sie sich in der Migrationsarbeit als Integrationslotse, bietet Ferienpassaktion an und steht als „Lesemutti“ liebevoll zur Verfügung.

Andreas Niesel organisiert im TV Eintracht Sehnde v. 1894 e.V. für Kinder und Jugendliche Ferienfahrten sowie attraktive und spannende Zeltlager. Während der Ferien sorgt er mit Spiel und Spaß für ein abwechslungsreiches Ferienpassangebot.

Frau Renate Trips hat seit 14 Jahren den Vorsitz der Caritas Sehnde inne. Für die Katholische Pfarrgemeinde St. Maria übernimmt sie Besuchsdienste und sorgt für eine saubere Kirche. Bei Blutspendeaktionen steht sie dem DRK hilfreich zur Seite und unterstützt den Heimausschuss im Turnverein Eintracht Sehnde.

Pressemitteilung 25.06.2010, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 25.06.2010
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