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24.06.2010 Region, Ronnenberg

Fahrzeugübergabe in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ronnenberg

Region investiert in Sicherheit
Region Hannover. Die Ausstattung der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ronnenberg ist moderner geworden: Ein Wechselladerfahrzeug und ein Mehrzweckfahrzeug ergänzen nun den Bestand. Darüber hinaus sind die Arbeiten an der Simulationsstrecke des Kesselwagens abgeschlossen. Insgesamt hat die Region Hannover knapp 200.000 Euro in die Modernisierung der Ausstattung investiert.
Regionspräsident Hauke Jagau hat die neuen Fahrzeuge am heutigen Donnerstag offiziell übergeben.

Das Wechselladerfahrzeug – ein Lastwagen mit austauschbarem Abrollbehälter – wird künftig für den Transport vom Material und Ausrüstung eingesetzt. Der Vorteil: Der Behälter kann am Einsatzort stehen bleiben, während das Trägerfahrzeug schon den nächsten Behälter holt. Das System ist kompatibel mit dem System der Berufsfeuerwehr, der Flughafenfeuerwehr und der Abfallwirtschaft Region Hannover. „Das ist auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Fahrzeugen, weil es Flexibilität ermöglicht“, lobte der Regionspräsident. „Damit sind die Feuerwehren für Hilfseinsätze – zum Beispiel bei Hochwasserlagen – gut gerüstet.“ Mit der Einführung des Wechselladersystems ist die Feuerwehrtechnische Zentrale auch in der Lage, sich in Zukunft von den Sonderfahrzeugen wie dem Schlauchwagen und dem Gerätewagen Atemschutz zu verabschieden und diese durch entsprechende Abrollbehälter zu ersetzten. Anschaffung und Unterhaltung sind dann mit dieser Lösung deutlich kostengünstiger.


Regionspräsident Hauke Jagau (auf dem Foto von links), Barbara Thiel, Regionsdezernentin für Öffentliche Sicherheit, und Regionsbrandmeister Bernd Keitel freuen sich, dass die Simulationsstrecke für den Kesselwagen jetzt einsatzbereit ist.

Die Simulationsstrecke für den Kesselwagen dient künftig der Ausbildung von Feuerwehrleuten für den Gefahrguteinsatz bei Bahnunfällen. Die Männer und Frauen können dort zum Beispiel üben, Flüssigkeiten aufzufangen und Leckagen abzudichten. Auch das Erden elektrischer Oberleitungen kann dort simuliert werden. Darüber hinaus lernen die Feuerwehrleute die Armaturen des Kesselwagens kennen. Der Wagen wurde der Feuerwehr 2005 unentgeltlich überlassen. In Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk, den freiwilligen Freuerwehren und mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Hannover wurde der Wagen in das dafür angelegte Gleisbett gehoben. „Diese Aktion ist ein gutes Beispiel für Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten“, lobt Regionsbrandmeister Bernd Keitel. „Bis auf Materialkosten und die Pflasterung wurden alle Tätigkeiten zur Aufstellung des Kesselwagens in Eigenleistung erbracht.“

Das Mehrzweckfahrzeug wurde zum Teil aus Mitteln des Konjunkturpakets II bezahlt. Fünf Leute finden in der Doppelkabine Platz, dank eines Pritschenaufbaus kann außerdem Material transportiert werden. Der Wagen ersetzt einen 15 Jahre alten VW-Transporter, der künftig an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf stationiert wird.

Die Feuerwehrtechnische Zentrale ist zuständig für die Wartung und Überprüfung der Einsatzgeräte von 82 Ortsfeuerwehren in den Städten und Gemeinden Barsinghausen, Gehrden, Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Ronnenberg, Seelze, Springe und Wennigsen.

Pressemitteilung 24.06.2010, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 24.06.2010
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