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25.05.2010 Lehrte, Sehnde

Verwaltungsausschüsse von Lehrte und Sehnde tagen gemeinsam

Es ist eine langjährige gute Tradition, dass die Verwaltungsausschüsse der Städte Lehrte und Sehnde in einer informellen Sitzung gemeinsam tagen, um sich über Themen auszutauschen, die beide Kommunen betreffen. Auf Einladung der Stadt Sehnde fand am Donnerstag, dem 20. Mai 2010, eine Sitzung in Ilten statt.

Die Stadt Sehnde stellte ihre Planungen zur Gewerbeansiedlung in Höver vor. Dabei wurde auch über das Logistikflächenkonzept der Region Hannover diskutiert. Besonders die verkehrliche Belastung und die Sorge von Lärmimmissionen in den Ortsteilen Ahlten und Höver prägten die Wortbeiträge der Ratspolitiker beider Städte.

Sehr schnell einig waren sich beide Kommunen beim Thema „Vierstreifiger Ausbau der B65“ zwischen Ahlten und der BAB 7. Sowohl für viele Bürgerinnen und Bürger aus Lehrte wie auch aus Sehnde ist die B 65 die Hauptverbindungsstraße nach Hannover. Gerade in diesem Bereich kommt es regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen. Und wenn der Verkehr auf der B 65 stockt, fahren viele Fahrzeuge, insbesondere LKW, durch Höver.

Die Verwaltungsausschüsse haben verabredet, eine gemeinsame Resolution an die zuständigen Behörden und Politiker zu senden, um die Wichtigkeit dieses Ausbaus zu unterstreichen und dafür zu werben, das Planfeststellungsverfahren wie vorgesehen noch in diesem Jahr zu beginnen und dann auch zügig die Baumaßnahmen folgen zu lassen. „Umso wichtiger sei es, zusammen vorzugehen, damit die Forderung mehr Gewicht bekomme“ betonte Lehrtes Bürgermeisterin Jutta Voß. „Sonst denkt an den entscheidenden Stellen noch jemand: so wichtig scheint denen die Sache ja nicht zu sein“. „Wir wollen, dass der Ausbau vorangetrieben wird und auf die Planung auch sofort der tatsächliche Ausbau folgt“ erklärte Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. „Bei den Planungen zum Ausbau der B65 müssen wir darauf dringen, dass aus den geplanten Gewerbegebieten in Höver und Ahlten heraus, unabhängig ob als Logistik- oder Gewerbestandort, Auf- und Abfahrtmöglichkeiten auf die B65 vorgesehen werden. Dieses ist ein wichtiger Standortfaktor, verhindert aber auch bei Ansiedlungen zusätzlichen Verkehr in Ahlten und Höver und trägt damit zur Akzeptanzsteigerung bei der Bevölkerung bei.“

Weitere Themen, die intensiv diskutiert wurden, waren die Schaffung von Pflegestützpunkten und die Jugendhilfe. Die Verwaltungsausschüsse begrüßten den Vorschlag von Frau Bürgermeisterin Voß und Herrn Bürgermeister Lehrke, bei diesen Aufgaben, wenn sie beide Städte betreffen, interkommunal eng zusammenzuarbeiten zum Wohle der Bevölkerung in Lehrte und Sehnde.

Nach dem offiziellen Teil schloss sich ein intensiver Gedankenaustausch zwischen den Politikern beider Städte über Themen vieler Bereiche, wie den ÖPNV, das Naherholungsgebiet „Flakenbruch“ oder die Entwicklung Villa Nordstern an.

Pressemitteilung 25.05.2010, Stadt Sehnde

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  • Artikel veröffentlicht am 25.05.2010
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