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29.04.2010 Die Linke, Hannover, Region

LINKE hält an Verlängerung der D-Linie ohne Hochbahnsteige fest

Die Linke

Die Absage der Verlängerung der D-Linie stößt bei der LINKEN in der Regionsversammlung und im Rat auf völliges Unverständnis. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz hebe schließlich selber die Argumente hervor, die für die Streckenverlängerung durch die Südstadt sprechen.
Der verkehrspolitische Sprecher der Regions-LINKEN, Stefan Müller, stellt erneut fest, dass die Verlängerung der D-Linie aus verkehrspolitischen, ökologischen und wirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist. „Daher verstehe ich nicht, dass Franz entgegen seiner eigenen Überzeugung dem Druck der Landeshauptstadt nachgibt“, so Müller.

Auch der geplante Bau weiterer Hochbahnsteige auf der Linie 10 stößt bei der LINKEN weiterhin auf Ablehnung. Ratsherr Oliver Förste kritisiert in diesem Zusammenhang den Alleingang des Stadtbaurats Uwe Bodemann. „Meinem Verständnis nach werden solche Entscheidungen von den dafür gewählten Gremien entschieden“, so Förste. Bodemann hingegen versucht sich nicht nur gegen große Teile der Ratsversammlung zu stellen, sondern auch gegen die Interessen der Anwohner und Geschäftsleute auf der Limmerstraße, die dort bereits Unterschriften gegen den Bau von Hochbahnsteigen gesammelt haben.

Pressemitteilung 29.04.2010, Die Linke. Fraktion in der Regionsversammlung

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  • Artikel veröffentlicht am 29.04.2010
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2 Kommentare »

  1. Wenn die Anwohner der Südstadt eine Stadtbahn dort nicht haben wollen, weil die Wohnqualität dort aufgrund der Enge stark beeinträchtigt wird, so muß man das akzeptieren. Die Ablehnung sehe ich unabhängig von der Höhe der errichteten Bahnsteige (82cm oder ca 30cm).
    Sicherlich ist es aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll, dort Busse durch Bahnen zu ersetzen, nur muß das sowohl von der Breite der Straße und von den gesetzlich vorgeschriebenen Standards auch möglich sein. Hannover ist nun mal nicht Kairo. Wenn der Verkehr sich nicht um die Sallstrasse herumleiten läßt, kann dort eben wegen der Enge keine Bahn fahren, so einfach ist das, nicht schön aber Realität.
    Offensichtlich möchte Herr Müller mit dem Kopf durch die Wand, indem er die Autofahrer um die Marienstrasse herum in den Dauerstau zwingt, nur damit seine schicken Niederflurbahnen dort kreuzend in die Sallstrasse fahren können, wo sie wiederum lärmend Anwohner stören. Verkehrstechnisch und ökologisch wäre das aber eine Katastrophe wegen der unnötigen Zusatzemissionen durch “Stop and Go”. Selbst heute braucht man schon zu bestimmten Tageszeiten 20min vom Aegi bis zum Messeschnellweg.

    Kommentar von Pendler — 11.05.2010 @ 18:28

  2. Zum Thema Hochbahnsteige:
    Ich kann mich nur über die Ignoranz der Politik aufregen, die von irgendwelchen unbezahlbaren Niederflurplänen oder Strassenbahnen durch die Sallstrasse träumen, und dafür den weiteren barrierefreien Ausbau der Bahn in Linden blockieren. Sie müssen wahrscheinlich nicht täglich in Linden mit Gehhifen in die Bahnen klettern, am Bahnhof dann wieder raus und weitere 300m zur U Bahn laufen. Langsam habe ich das Gefühl, dass hier bewusst den Lindenern der Komfort verwehrt wird, der für andere Stadtteile selbstverständlich ist: barrierefreies Einsteigen und kurze Umsteigewege. Was Linden wirklich braucht ist ein Anschluss an das U Bahnnetz und der rasche Bau von Hochbahnsteigen. Denkt mal darüber nach!

    Kommentar von Bernd Kasten — 11.05.2010 @ 20:34

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