Jetzt um EU-Förderung bewerben!
800.000 € für den regionalen Mittelstand
„Kompliziert, zeitaufwändig, Fördermittel bekommen nur die großen Firmen“ – so die Befürchtungen viele kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Nicht so in der Region Hannover: Mit dem KMU-Investitionsförderprogramm bietet hannoverimpuls insbesondere diesen Unternehmen für 2010 noch insgesamt 800.000 Euro Fördermittel und ein schlankes sowie einfaches Antragsverfahren dazu.
Hannover, 18. März 2010. Auch in diesem Jahr können sich kleine und mittlere Unternehmen aus der Region Hannover wieder um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bewerben. Rund 800.000 Euro stehen für 2010 noch zur Verfügung. Die Förderung erhalten Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern für Investitionen, die in Verbindung mit unternehmerischen Innovationen stehen.
Zum Ende des 1. Quartals 2010 erhielten vier Firmen aus der Region insgesamt 195.000 Euro aus dem EFRE-Fonds und aus Mitteln der Region Hannover als Zuschuss zu ihren Investitionsvorhaben. Diese Unternehmen investieren insgesamt 1,1 Mio. Euro, schaffen 24 neue Arbeitsplätze – und beweisen zwei Dinge:
1. Kleine Unternehmen haben sehr gute Chancen auf eine Förderung. Denn ein Wettbewerbskriterium ist z.B. die prozentuale Erhöhung der Arbeitsplätze. Dabei stehen kleine Unternehmen grundsätzlich besser da als größere.
2. Unternehmen aus allen Branchen haben Chancen auf eine Förderung: Handwerk (Tischlerei „Dein Freund“ aus der Wedemark), IT und Banken Service (HmcS Consulting GmbH), Kreativbranchen wie Werbung (WEST Medien GbR) und die IVD Gesellschaft für Innovative Veterinärdiagnostik mbH stehen exemplarisch für die Vielfalt der Fördermöglichkeiten.
Mit einem Zuschuss von maximal 30 Prozent können Investitionen in Sachanlagen, wie beispielsweise den Kauf einer neuen Maschine oder “nicht investive Maßnahmen”, wie z.B. die Erstellung eines Marketingkonzepts unterstützt werden. Im Wettbewerb um die Mittel entscheiden die Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit, Energie- und Umweltaspekte sowie die Arbeitsmarkteffekte, die durch das Vorhaben erzielt werden
„Uns ist wichtig, dass die Unternehmen ihre Zeit für ihr Kerngeschäft verwenden und nicht für aufwendige Bürokratie. Deshalb ist das Antragsverfahren sehr schlank und einfach gestaltet“, erläutert Lisa Wonik, Beraterin des EU-Förderprogramms von hannoverimpuls. Noch bis 2013 können sich KMU aus der Region um die Gelder bewerben. Interessierte Unternehmen können sich direkt an hannoverimpuls wenden und erhalten umfangreiche Beratung sowie Hilfe bei der Antragstellung. Für die nächste Vergaberunde können Anträge bis zum 23. April 2010 eingereicht werden.
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Pressemitteilung 18.03.2010, hannoverimpuls GmbH
