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25.02.2010 CDU, Garbsen, Lehrte, Piratenpartei

Schlossarek: Alkoholverkauf an Jugendliche erschweren

Prävention beginnt mit Aufklärungsarbeit. Dieser Meinung ist der Lehrter CDU-Regionsabgeordnete Bernward Schlossarek, der sich für den Jugendschutz vor Ort einsetzt. Deshalb hatte er sich zu einem Informationsbesuch in dem Kiosk von Peter Düe an der Großen Moorstraße in Lehrte angemeldet. Dort überreichte er an den Kiosk-Besitzer Peter Düe und an Hildegard Klemm vom Zigarrenhaus Witt eine DVD des Bundesministeriums für Jugend und Familien mit Handlungsempfehlungen für Beschäftigte im Einzelhandel, Kiosken, Tankstellen und Supermärkten.

Bernward Schlossarek
Bernward Schlossarek

In dem Film werden vier Jugendliche im Alter von sechzehn und siebzehn Jahren gezeigt. Sie gehen eine Wette ein, dass es ihnen gelingen wird, entgegen den Altersbeschränkungen des Jugendschutzgesetzes diverse Alkoholerzeugnisse und Tabakwaren zu kaufen oder die Aufenthaltsbeschränkungen in einer Videothek für DVD-Filme und elektronische Spiele zu umgehen. Der Film schildert Alltagssituationen. Dabei werden auch die Kassiererinnen an der Supermarktkasse und im Tankstellenshop oder das Personal in Videotheken immer wieder vor Herausforderungen gestellt, wenn sie mit einem deutlichen und bestimmten Nein den Jugendlichen begegnen müssen. Insofern gibt der Film praktische Hilfen auf die zentrale Frage: Wie reagiere ich als Verkäufer richtig, wenn ein Jugendlicher bei mir Alkohol kaufen will?

Die Jugendlichen müssen merken, dass die Verkäufer gut vorbereitet sind, meint Schlossarek bei der Übergabe der DVD. Düe und Klemm begrüßten diese Möglichkeit, ihre Mitarbeiter noch besser auf dieses Thema vorzubereiten und sagten zu, diese DVD, die kostenlos beim Ministerium erhältlich ist, an andere Berufskollegen weiter zu geben.

Für Bernward Schlossarek gibt es beim Alkoholverkauf an Jugendliche kein Patentrezept. Nach wie vor am wichtigsten seien die Vorbildfunktion der Erwachsenen und die Hilfe in den Familien. Der Staat könne zwar Kontrollen durchführen, aber das gesellschaftliche Problem sei so nicht nachhaltig zu lösen. Hierzu ist die Mithilfe aller Mitglieder der Gesellschaft erforderlich.

Die CDU plant im Regionsgebiet weitere Besuche in Supermärkten, Tankstellen und Shops, um regelmäßig an diese öffentliche Aufgabe des Jugendschutzes zu erinnern.

Pressemitteilung 25.02.2010, CDU-Fraktion Region Hannover

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