Michaela Michalowitz: Bürger müssen für falsche Abfallpolitik zahlen
Die Absicht der regionseigenen Abfallgesellschaft, aha, die Müllgebühren in der Region Hannover um durchschnittlich 9,8% zu erhöhen, wird von der Regionsabgeordneten Michaela Michalowitz, abgelehnt. “Gäbe es die Kalte Rotte nicht, wäre die Gebührenerhöhung überflüssig. Die Bürger werden jetzt für falsche rot-grüne Weichenstellungen in der Abfallpolitik zur Kasse gebeten“, so Michalowitz.

Michaela Michalowitz
Die kalte Rotte ist eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage in Lahe, die lange Zeit nicht richtig funktionierte. Sie wurde von Rot-Grün der kostengünstigeren Verbrennung, die die CDU wollte, vorgezogen. Nach Berechnungen der CDU-Regionsfraktion belaufen sich die monatlichen Mehrkosten für die Kalte Rotte auf 1,48 Euro pro Haushalt. Wenn die Kalte Rotte nicht wäre, könnte z.B. die geplante monatliche Erhöhung in Höhe von 1,40 Euro für eine 120-Liter-Restabfalltonne mit 14-tägiger Leerung entfallen.
Die im Zeitraum 2005 bis 2008 nahezu konstanten Abfallmengen lassen darauf schließen, dass die Menschen in der Region Hannover immer kostenbewusster handeln und ihre Abfallbehälter, Sack wie Tonne, besser ausnutzen. „Ich finde es paradox, dass die Bürgerinnen und Bürger jetzt im Gegenzug für diesen Sparsinn durch die Erhöhung der Abfallgebühren bestraft werden“, so Michalowitz.
Pressemitteilung 14.10.2009, CDU-Fraktion Region Hannover




