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28.05.2009 Region

Gartenregion Hannover: Fördermittel & Festspiele

Gartenregion Hannover Weitere Fördermittel für Projekte der Gartenregion Hannover
Hannover/Gehrden/Neustadt – Vier weitere Projekte kommen in den Genuss von Zuschüssen aus dem Etat der Gartenregion Hannover. Weil für das Jahr 2008 beantragte Mittel nicht in vollem Maße abgerufen wurden, fließen diese Gelder nun in die Gestaltung einer Fitnesswiese für Generationen in der Eilenriede und für Gestaltungsmaßnahmen im Landschaftspark des Untergutes Lenthe in Gehrden.
Die Aufwertung der Parkanlage am KulturGut Poggenhagen wird ebenso gefördert wie die Anlage des „Offenen Andachtsraums auf dem Stadtfriedhof Ricklingen in Hannover. Der Ausschuss für Umwelt und Naherholung der Region Hannover hat der Bewilligung der Mittel bis zu einer Höhe von insgesamt 62.000 Euro heute mit Mehrheit (Donnerstag, 28. Mai 2009) zugestimmt.

Im Südteil des hannoverschen Stadtwaldes ist im letzten Sommer am Schmachteberg ein 2.500 Quadratmeter großer Kinderspielplatz neu gestaltet worden. Als Pendant des „Hexenspielplatzes“ ist nun eine „Fitnesswiese für Generationen“ geplant. Die für das Freiluftsportstudio ausgesuchten Geräte sollen dabei helfen, die Vitalität, Beweglichkeit, Körperbalance und Kondition ihrer Benutzer zu stärken – und dies alles unter der Bäumen der Eilenriede. Die Stadt Hannover hat für die Verwirklichung des Projektes einen Zuschuss in Höhe von 19.000 Euro beantragt (Gesamtkosten: 60.000 Euro).

Auf dem hannoverschen Stadtfriedhof Ricklingen engagiert sich die Gartenregion für die Anlage eines „Offenen Andachtsraums“. Besucherinnen und Besucher des Friedhofs sollen – umgeben von Hainbuchhecken – Andacht halten oder eine Trauerfeier durchführen können. Gleichzeitig wird der neue Gartenraum für Lesungen, Gedenkveranstaltungen oder kleine Konzerte zur Verfügung stehen. Der Stadtfriedhof Ricklingen bietet für diese in Deutschland einzigartige Anlage den besten Platz: Sie wird in der Abteilung 45, einer Rasenfläche in einem Rondell mit einem Durchmesser von 170 Metern, angelegt. Der Zuschuss der Region Hannover erhöht sich um 15.000 auf 30.000 Euro bei Gesamtkosten von 90.000 Euro.

Die Bemühungen der Familie von Richthofen zur behutsamen Rekonstruktion ihres denkmalgeschützten Gutsparkes unterstützt die Region mit 10.000 Euro (Gesamtkosten: 57.000 Euro). Nach der Sanierung der Teichanlage ist nun der Ausbau eines Rundweges und die Freilegung eines Grabens geplant.

Das KulturGut Poggenhagen hat sich als Schauplatz besonderer Kunst- und Kulturveranstaltungen längst überregional einen Namen gemacht. Auch hier soll der Gutspark als „grüne Bühne“ wieder in seinen historischen Umrissen erkennbar werden: durch Rodungen, Nachpflanzungen, Wegebau, Bodenmodellierungen oder die Sicherung der Treppenanlage zum Herrenhaus. Die Region Hannover beteiligt sich mit 18.000 Euro an den Gesamtkosten in Höhe von 38.000 Euro.

Festspiele für junge Artisten, edle Pferde und künstliche Berge

Hannover/Barsingh./Burgdorf/Garbsen/Isernhagen/Laatzen/Langenhg./Sehnde – Der Veranstaltungskalender der Gartenregion Hannover füllt sich mit weiteren Höhepunkten: Zum 3. Sehnder Bergfest (1. und 2. August) soll die Abraumhalde des „Kalimandscharo“ zum Leuchten gebracht werden. Spezialfirmen zaubern mit leistungsstarken Skybeamern und Hochleistungsprojektoren kilometerweit sichtbare spektuläre Farbspiele auf die Flanken des Berges und in den Himmel.

Auch die Halde im Zechenpark Barsinghausen wird glühen. Am 4. Dezember erinnert eine Rauch- und Lichtinstallation eindrucksvoll an die Zeit, als sich die leuchtend rote Abraumhalde noch regelmäßig selbst entzündete. „Haldenglühen“ nimmt dieses Phänomen auf und setzt es künstlerisch im Rahmen eines winterlichen Volksfestes in Szene. Möglich werden diese beiden Spektakel durch Zuschüsse aus dem Veranstaltungsetat des Projektes Gartenregion. Der zuständige Ausschuss für Umwelt und Naherholung hat heute (Donnerstag, 28.06.) mit Mehrheit der Freigabe von Fördermittel in einer Gesamthöhe von knapp 50.000 Euro zugestimmt.

In den Genuss der Förderung kommt auch das „Fest für junge Leute“: Für jeweils einen Tag werden Gärten und Parks in den Städten Barsinghausen, Burgdorf Garbsen und Laatzen zu Manege für örtliche Kinder- und Jugendzirkusgruppen. Sie stellen ihr Können in Disziplinen wie Akrobatik, Jonglage und Equilibristik unter Beweis. Eine Abschluss- und Best-of-Vorstellung wird es im Rahmen des Regionsentdeckertages am 13. September in Hannover geben.

Eine Neuauflage erlebt das „Park&Reit“-Festspiel im Wietzepark. Rosse und Reiter werden am 23. August im Landschaftspark links und rechts der Wietze ganz großen Pferdesport bieten. Als Veranstalter treten die Stadt Langenhagen, die Gemeinde Isernhagen und die Region Hannover gemeinsam auf.

Ein Zuschuss der Gartenregion kommt schließlich auch dem „Odem der Liebe“ zugute. Die Freiluftoper kann so nicht nur im Gutspark Eckerde in Barsinghausen aufgeführt werden, sie wird nun auch im Park des Edelhofs Ricklingen in Szene gesetzt.

Die Zuschüsse im Einzelnen:

  1. CircO – Netzwerk für Zirkuskünste in Hannover und Region für das „Fest für junge Leute“: 10.000 Euro
  2. Stadt Sehnde für die „Lichtinstallation zum Wandel des Kalibergs“: 20.000 Euro bei Gesamtkosten von ca. 55.000 Euro
  3. Stadt Barsinghausen für das Winterfest „Haldenglühen“: 10.000 Euro bei Gesamtkosten von 22.000 Euro
  4. Stadt Langenhagen für „Park&Reit“: 17.500 Euro bei Gesamtkosten von ca. 40.000 Euro
  5. Stiftung Edelhof Ricklingen für die Oper „Der Odem der Liebe“: 2.000 Euro bei Gesamtkosten von 37.000 Euro

Die Gartenregion Hannover ist ein gemeinsames Projekt der Region Hannover in Zusammenarbeit mit ihren 21 Städten und Gemeinden. Mitgetragen wird das Projekt von zahlreichen weiteren Akteuren wie Behörden, Hochschulen, Kirchen, Schulen, Unternehmen, Verbänden und Vereinen, aber auch privaten Garten- und Parkbesitzern. Ziel ist es, die Grünqualitäten der Region in ihrer Vielfalt weiter zu entwickeln und erlebbar zu machen: im Jahr 2009 mit einem breit gefächerten Kultur- und Veranstaltungsprogramm.

Pressemitteilung 28.05.2009, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 28.05.2009
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