FDP-Spitzenkandidatin Gesine Meißner wirbt für ein Europa der Bürger
Fahrradtour von Bothfeld nach Burgwedel war ein voller Erfolg
Unter dem Motto „Europapolitik, die bewegt!“ starteten am Sonntag bei sonnigem Wetter ca. 30 Liberale aus vier Gemeinden zu einer gemeinsamen Fahrradtour mit der niedersächsischen FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl Gesine Meißner sowie dem Spitzenkandidaten der Jungen Liberalen Konstantin Kuhle. Der Einladung der FDP-Ortsverbände Isernhagen, Burgwedel, Hannover Nord-Ost und Langenhagen waren neben FDP-Mitgliedern und Jungen Liberalen auch zahlreiche interessierte Bürger gefolgt.

Teilnehmer der Radtour am Start in Bothfeld
Nach einer kurzen Begrüßung und einem “Starter-Getränk” in Bothfeld führte die Radtour durch Isernhagen-Süd, über Isernhagen N.B., K.B. und H.B. bis nach Großburgwedel, vorbei an den typischen Fachwerkgebäuden und durch die Natur. Bei einem kurzen Zwischenstopp auf dem Hof Laes in Isernhagen K.B. machte der stellvertretende Vorsitzende der FDP Isernhagen Marcel Niemann, der die Veranstaltung koordiniert hatte, deutlich, dass es nicht erst auf europäischer, sondern bereits auf kommunaler Ebene wichtig sei, immer wieder einen Blick über den Tellerrand zu werfen und auch gemeindeübergreifend eng zusammenzuarbeiten.

Teilnehmer diskutieren bei Kaffee und Kuchen im Kokenhof, Burgwedel.
Am Ziel im Kokenhof in Großburgwedel erwarte die Gäste dann bei Erdbeertorte und Kaffee zunächst ein Vortrag von Gesine Meissner, die überzeugend belegte, warum Europa mehr Liberale Politik benötigt. Meißner werde sich im Falle ihrer Wahl in das EU-Parlament für eine starke aber gleichzeitig schlanke EU einsetzen. Um weniger Bürokratie zu erreichen, sollen alle Verordnungen auf den Prüfstand gestellt werden und künftig bereits bei Verabschiedung mit einem Verfallsdatum versehen werden. Eine noch besser abgestimmte, gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik mit einem EU-Außenminister sowie transparente und effiziente Regeln für Binnenmarkt, Klimaschutz oder z.B. bei der Bankenaufsicht würden es ermöglichen, auch außerhalb der EU notwendige Änderungen voranzutreiben und gleichzeitig faire Rahmenbedingungen für Bürger und Unternehmen innerhalb der EU zu setzen. Nicht alles müsse auf EU-Ebene geregelt werden und es müsse mehr Freiraum für Wissenschaft und Forschung wie z. B. bei der Grünen Gentechnik geben, so Meißner. Wichtig sei es auch, die Abläufe in der EU beispielsweise durch eine Stärkung der Rechte des Europaparlaments demokratischer und transparenter zu machen, um die EU stärker zu einem Europa der Bürger zu entwickeln.

Marcel Niemann begrüsst die Teilnehmer auf dem Hof Laes in Isernhagen
Der 20-jährige Student und JuLi-Spitzenkandidat Kuhle warb aus Sicht der Jugend eindruckvoll für die Errungenschaften der EU wie die jahrzehntelange Friedenssicherung oder die Reise- und Niederlassungsfreiheit. Gleichzeitig sprach sich Kuhle für eine Stärkung der Bürgerrechte in Europa aus. Junge Menschen wollen weiterhin in Frieden und Sicherheit aufwachsen. Angesichts einer sich verstärkenden Verbotskultur und der teilweise erdrückenden Bürokratie müsse aber immer wieder deutlich gemacht werden, wie wichtig Bürgerrechte und soziale Marktwirtschaft für Europa sind.“
Pressemitteilung 25.05.2009, FDP Regionsverband Hannover, Marcel Niemann



