Diagnostik und Intervention bei Kindesmisshandlung
Fortbildungen des Koordinierungszentrums Kinderschutz Hannover
Hannover – Kindesmisshandlungen sind nicht immer auf den ersten Blick zu diagnostizieren. Wie aber erkenne ich als Arzt, ob eine Verletzung Folge eines Unfalls, einer Krankheit oder einer Misshandlung ist? Welche Anzeichen muss man beachten? Über diese Fragen informiert die Privatdozentin Dr. Anette Solveig Debertin vom Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover am Mittwoch, 4. März, und Mittwoch, 18. März 2009, im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover.
Der medizinische Vortrag bildet den Auftakt einer Fortbildung des Koordinierungszentrums Kinderschutz Hannover für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Die Veranstaltung vereint berufsspezifische Aspekte aus Gesundheitswesen und Jugendhilfe. So erörtern im zweiten Teil der Fortbildung Peter Frenz von der Jugendhilfestation Barsinghausen der Region Hannover sowie Elfriede Lorenz und Ralf Kruse vom Kommunalen Sozialen Dienst der Landeshauptstadt Hannover Möglichkeiten und Grenzen der Jugendhilfe.
Der Fachtag dauert von 15 Uhr bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Fortbildung ist von der Ärztekammer anerkannt und wird mit drei Punkten vergütet. Um eine Anmeldung bis kurz vor Veranstaltungsbeginn unter Telefon 0511/ 590 19 28, per Fax unter 0511/616-1124 331 oder per Email wird gebeten. Weitere Informationen zum Programm unter www.kinderschutz-niedersachsen.de.
Das Koordinierungszentrum Kinderschutz Hannover
wird getragen vom Fachbereich Jugend der Region Hannover und vom Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover mit dem Kinderkrankenhaus auf der Bult als Hauptkooperationspartner. Ebenfalls projektbeteiligt sind die eigenständigen Jugendhilfeträger der Kommunen Burgdorf, Laatzen, Langenhagen, Lehrte und Springe.
Pressemitteilung 27.02.2009, Region Hannover



