Linke Fraktionsvorsitzende begrüßen Umdenkprozess bei Grünen
Die Vorsitzenden der Linksfraktionen in Rat und Region, Michael Höntsch und Stefan Müller, begrüßen den einsetzenden Denkprozess bei den Grünen über deren Umgang mit der Partei DIE LINKE. Eine Veränderung dieser Gesellschaft in Richtung soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit sei mittelfristig nur mit rot-rot-grünen Koalitionen möglich. Solle diese Konstellation Realität werden, müsste die Dämonisierung der LINKEN beendet werden.
Ein weiteres Hauptproblem für die Verwirklichung dieser Konstellation sehen die Fraktionsvorsitzenden in der Beteiligung der SPD an der großen Koalition auf Bundesebene und deren weitgehendem Festhalten an der Agenda-2010-Politik der Vorgängerregierung.
Höntsch und Müller verweisen darauf, dass DIE LINKE auf kommunaler Ebene eine gestalterische Opposition ist. Gleiches werde auch für die Landtagsfraktion gelten. Auf Bezirksratsebene gebe es schon jetzt eine konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Parteien. Zahlreiche Ideen und Vorschläge der LINKEN seien von SPD und Grünen unterstützt worden. Wenn SPD und Grüne gute Vorschläge machen, werde sich DIE LINKE dem nicht verschließen. Klar müsse aber sein, dass jede Partei ihr eigenes Profil behält.
Pressemitteilung 30.01.2008, Die Linke. Region Hannover



