Für den Müll zu schade
Kolpingsfamilie sammelt seit mehr als zehn Jahren Korken
Sammelstelle jetzt auch in Ronnenberg
Kork ist ein wertvoller Rohstoff, der sich über mehrere Jahre unter der äußeren Rindenschicht der Korkeichen entwickelt. Den Naturkorken nach dem Öffnen einer Wein- oder Sektflasche wegzuwerfen ist einfach zu schade, denn das Material lässt sich hervorragend weiterverwenden.
Die Kolpingsfamilie St. Maximilian Kolbe sammelt bereits seit mehr als zehn Jahren Flaschenkorken und beteiligt sich damit an der bundesweiten Sammelaktion „Korken für Kork“. 1500 Kilogramm Kork konnte in dieser Zeit für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt werden.
Im Diakonie Kork Epilepsiezentrum bei Kehl am Oberrhein werden die Korken sortiert, geschrotet und entstaubt. In der Werkstatt arbeiten rund 30 Menschen, davon zwölf mit Behinderungen. Das Granulat wird überwiegend für die Hohlraumdämmung im Hausbau verwendet.
Benötigt werden nur Naturkorken, jedoch keine aus Kunststoff, die den natürlichen Korken ähnlich sind, aber nicht geschrotet werden können. Sammelstellen sind in den katholischen Kirchen Heilige Familie in Empelde, Berliner Straße 20, St. Thomas Morus in Ronnenberg, Deisterstraße 12 und in St. Maximilian Kolbe in Hannover-Mühlenberg, Mühlenberger Markt 5. Am Eingang der Gotteshäuser stehen Behälter, in die die Naturkorken geschüttet werden können.
Nähere Auskünfte erteilt Gerhard Rejnowski unter Telefon (05 11) 43 41 51.
Pressemitteilung Kolpingsfamilie St. Maximilian Kolbe, 17.01.2008




