Grußwort zum Jahreswechsel 2008
Liebe Sehnderinnen und Sehnder,
wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende zu und - wie immer am Schluss einer Etappe - ist dies der Anlass, zurückzuschauen auf die vergangene Zeit, aber auch, einen Blick nach vorn in die Zukunft zu werfen.
Wie in den vergangenen Jahren stand die Verbesserung der Infrastruktur unserer Stadt im Vordergrund. Dabei lag ein Augenmerk auf sozialem Gebiet und hier wurden insbesondere Maßnahmen zur Betreuung von Kindern getroffen: Möglichkeiten zur Tagespflege von Kindern werden nun vor Ort vermittelt, in den Kindertagesstätten wurde eine Gruppe neu eingerichtet und in einigen Einrichtungen werden auch unter Dreijährige betreut. Gerade im Krippenbereich werden die Betreuungsmöglichkeiten auch durch die Förderung und finanzielle Unterstützung von privaten und kirchlichen Initiativen ausgeweitet. Daneben wurden die Plätze für die nachschulische Betreuung von Kindern erhöht und der Kinderhort als eigene Institution eingerichtet. Die älteren Schulkinder profitieren von der höheren Subventionierung des Mittagessens in der Mensa der KGS und dem nun endlich beginnenden Neubau der Turnhalle in der Feldstraße.
Diese wird auch für den Vereinssport zur Verfügung stehen und damit einem größeren Kreis der Bevölkerung zugute kommen. Ebenso wie die Kommunale Entlastungsstraße, deren Baufortschritt fast täglich zu erkennen ist. Nach Fertigstellung wird diese Maßnahme zu einer spürbaren Entlastung im Kernort Sehnde führen. Leider ist das Verkehrsaufkommen in den Jahren der Umsetzung dieser Maßnahme weiter angestiegen und die Beschwerden aus den Ortsteilen, die an der B 65 liegen, verstärken sich zunehmend. Allen ist bewusst, dass die Stadt keine direkte Einflussmöglichkeit hat, aber wir werden unsere Gelegenheiten nutzen, um auf die Probleme, gerade durch den Schwerlastverkehr, aufmerksam zu machen und Abhilfe zu fordern.
An diesem Beispiel zeigt sich aber auch deutlich, dass die Entwicklung von Sehnde nicht isoliert betrachtet werden kann, weder bezogen auf die Allgemeinbedingungen noch auf die vorhandenen Einzelinteressen. Rat und Verwaltung müssen sich auf ein Stadtentwicklungskonzept verständigen, das alle Bereiche umfasst, um die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten geschickt zu verknüpfen und langfristig aufeinander abzustimmen. Das ist erforderlich, um zielgerichtet einerseits die vorhandenen finanziellen Mittel mit größtmöglichem Nutzen einzusetzen und andererseits die Interessen der Stadt in übergeordneten Verfahren noch nachdrücklicher vertreten zu können.
Ziel muss sein, das Leben in Sehnde so lebenswert wie nur möglich zu gestalten. Darauf hat allerdings nicht nur die öffentliche Hand Einfluss: es ist gar nicht zu unterschätzen, wie sehr der Grad des persönlichen Wohlbefindens von der unmittelbaren Umgebung abhängt. Und dazu tragen in Sehnde viele Ehrenamtliche auf den unterschiedlichsten Gebieten bei. Dafür möchte ich mich jetzt und an dieser Stelle herzlich bedanken.
Zum Jahreswechsel wünsche ich allen Menschen Frieden in der Welt und Ihnen persönlich Gesundheit, Zufriedenheit und viel Glück im Jahr 2008.
Sehnde, im Dezember 2007
Carl Jürgen Lehrke
Bürgermeister
Pressemitteilung 27.12.2007, Stadt Sehnde



