Grüne: Biologische Anlage weiter optimieren
“Ziel muss es weiterhin sein, die Anlage bei Einhaltung der Grenzwerte mit voller Kapazität auszulasten. Erst wenn dies erreicht ist und die Abwasserbehandlungskosten gesenkt worden sind, können die Betriebskosten abschließend beurteilt werden,” so Schacherer weiter. Sie verweist auf die eingeleiteten Schritte zur Optimierung der Anlage bei der Abluftbehandlung und der Erweiterung der Deponiesickerwasserbehandlungsanlage, deren Umsetzung aber noch einige Zeit beanspruchen wird.
Unzweifelhaft steht allerdings fest, dass für den Betrieb der BA deutlich mehr Personal nötig ist, als auch von den Gutachtern bei der Vergabe vorhergesehen. Schacherer verweist darauf, dass die Mehrkosten für Personal in den ersten vier Betriebsjahren durch die Bürgschaften ausgeglichen werden und in dieser Zeit die Abfallgebühren nicht belasten. “Dass die komplizierte Technik in der Anwendung doch mehr Personal als geplant verbraucht, ist ein Risiko bei Innovationen,” erklärt die grüne Regionsabgeordnete.
“Hervorzuheben ist, dass die Kosten pro Tonne biologisch behandeltem Abfall einschließlich Deponierung bei 90%iger Kapazitätsauslastung (127,06 EUR/Mg) in der gleichen Größenordnung liegen wie beim Vergabebeschluss (128,76 EUR/Mg). Bei vollem Durchsatz würden sie deutlich darunter liegen (105,89 EUR/Mg) und auch die Verbrennungskosten (117 EUR/Mg) unterschreiten,” so Schacherer abschließend.
Pressemitteilung 29.11.2007, Bündnis 90/Die Grünen - Fraktion in der Region Hannover
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