Michalowitz fordert konsequente Anwendung des Jugendschutzes in der Region Hannover
Die von der CDU-Regionsfraktion geforderte, konsequente Überwachung der Abgabe von Alkohol an Jugendliche wird bei den Beratungen zum Haushalts- und Stellenplan 2008 in der Regionsversammlung eine Hauptrolle spielen. Darauf weist Michaela Michalowitz als Sprecherin des Arbeitskreises Jugend nach einem Informationsbesuch bei „Teen Spirit Island“ hin. Die Kommunalpolitiker hatten sich vor Ort in der Therapiestation für drogenabhängige Kinder und Jugendliche am Kinderkrankenhaus auf der Bult von Oberarzt Dr. Christoph Möller und dem kaufmännischen Direktor Gunter Seute informieren lassen.

Michaela Michalowitz
Die Kommunalpolitiker haben erfahren, dass sich die Ursachen für Suchterkrankungen von Kindern verschieben: Heroinabhängigkeiten nehmen ab, der von vielen Erwachsenen verharmloste Genuss von Cannabis nimmt deutlich zu. Am stärksten ist die Steigerungsrate allerdings bei exzessivem Alkoholkonsum zu verzeichnen. Wurden bei Teen Spirit Island im Jahr 1999 noch 5 Kinder therapiert, sind es im 1.Halbjahr 2007 schon 90 Kinder und Jugendliche gewesen. Dieser Missbrauch, der sich leicht als Einstieg in die Abhängigkeit entwickeln kann, zieht sich durch alle sozialen Schichten. Aus diesem Grund ist die Politik aufgefordert, Netzwerke für Präventionsmaßnahmen zwischen Schulen, Verbänden und Vereinen einzurichten wobei auf die Einbindung der Elternhäuser geachtet werden sollte, so Michalowitz.
Darüber hinaus müssen die zuständigen Ordnungsbehörden aber auch personell so ausgestattet werden, dass eine wirksamere Kontrolle des Jugendschutzes gewährleistet werden kann. Diese Diskussion wird die CDU in der Regionsversammlung weiter forcieren. Es ist nicht hinnehmbar, dass unter Hinweis auf mangelhafte Personalausstattungen durch den Regionspräsidenten gesellschaftliche Folgeschäden eintreten, unter denen die betroffenen Jugendlichen dauerhaft leiden müssen.
Pressemitteilung, Michaela Michalowitz (CDU), 24. August 2007




