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29.08.2007 Hannover, Region

Jagau fordert Beibehaltung der Immaturenprüfung an der Uni Hannover

„…Durchlässigkeit des Bildungssystems völlig unnötig erschwert.“
Regionspräsident Hauke Jagau wendet sich entschieden gegen die geplante Abschaffung der Immaturenprüfung an der Leibniz-Universität Hannover ab dem Studienjahr 2008.
Die Leibniz-Universität Hannover teilt auf Ihrer Internetseite mit, dass die Immaturenprüfung ab dem Jahr 2008 dort nicht mehr durchgeführt wird. Auf den entsprechenden Einwand der Region Hannover teilte das Präsidium der Leibniz-Universität Hannover mit, dass „bereits im September 2006 beschlossen wurde, im Jahr 2007 letztmalig Prüfungen für den Erwerb der fachbezogenen Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte durchzuführen“.

Die Möglichkeit des Erwerbs der fachbezogenen Hochschulzugangsberechtigung durch erfolgreiches Bestehen der Zugangsprüfung (Immaturenprüfung) wird vom Regionspräsidenten als unerlässlich gesehen, um allen Studierwilligen den Zugang zu ermöglichen und um dem bekannten Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. Die Region Hannover selbst unterstützt Schülerinnen und Schüler mit zahlreichen berufsqualifizierenden Bildungsgängen an ihren berufsbildenden Schulen.

Regionspräsident Hauke Jagau: „Mit der Aufhebung der Immaturenprüfung an der Leibniz-Universität Hannover wird die gewünschte Durchlässigkeit des Bildungssystems völlig unnötig erschwert. Die Möglichkeit des Zugangs zu allen Bildungseinrichtungen muss nicht nur erhalten bleiben, sondern ausgeweitet und an allen niedersächsischen Hochschulen angeboten werden.“

Jagau ist der Auffassung, „dass durch die Entscheidung der Universität Hannover jungen Erwerbstätigen und Arbeitssuchenden in der Region Hannover der Weg zum Hochschulzugang deutlich erschwert wird.“ Schließlich ist der dreijährige Weg des Abiturs zum Studium schon wegen der Dauer nicht für alle eine echte Alternative.

Es gelte eher Hemmnisse abzubauen und da sei die Abschaffung das falsche Signal. Der Zugang zu Bildung muss an allen Orten allen Interessierten offen stehen.

Pressemitteilung 29.8.2007, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 29.08.2007
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