CDU befürchtet steigende Abfallgebühren in der Region
Kalte Rotte ist auf Jahre hinaus eine rot-grüne Erblast
„Der aktuelle Zustand der „Kalten Rotte“ im Abfallbehandlungszentrum in Lahe ist ein unkalkulierbares Risiko für die Entwicklung der Abfallgebühren in der Region Hannover“ – mit dieser frustrierenden Erkenntnis des abfallpolitischen Sprechers Manfred Wenzel endete eine Ortsbesichtigung der CDU-Regionsfraktion. Vor Ort informierten sich die Kommunalpolitiker über krasse Gegensätze: Während eine gute Belegschaft sehr motiviert arbeitet, ist der technische Zustand der von der regionseigenen Abfallentsorgungsgesellschaft (aha) übernommenen Mechanisch-biologischen Aufbereitungsanlage desaströs geplant worden.
Im laufenden Betrieb stellt sich heraus, dass Anlagenteile zu knapp ausgelegt wurden und die Anlage mit minderwertigen Werkstoffen ausgerüstet wurde, die einem überhöhten Verschleiß unterliegen.
Die Übernahme dieser Anlage durch aha, die von der rot-grünen Mehrheit in der Regionsversammlung gegen die CDU durchgesetzt wurde, stellt sich immer klarer als „Erblast“ heraus, für die die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover durch steigende Gebühren in den nächsten Jahren zur Kasse gebeten werden. Wenzel fordert für die CDU in den nächsten Monaten eine klare und transparente Kalkulation, welche Mehrkosten diese technischen Mängel verursachen und wie sich die Kosten pro Tonne zu entsorgenden Abfalls auswirkt. In der Vergangenheit wurden diese Kosten zu niedrig berechnet, ist Wenzel der Auffassung.
Ein Drittel des Gesamtabfalls der Region wird in der Kalten Rotte aufbereitet. Die CDU ist insofern froh, dass wenigstens für die Restkapazitäten preisstabile Entsorgungswege gefunden worden sind. An der verheerenden, abfallpolitischen Fehlentscheidung von SPD und Grünen ändert dieser Umstand jedoch nichts, so Wenzel.
Pressemitteilung 16.5.2007, CDU-Fraktion Region Hannover




