Solidarität - Garbsen zeigt wieder Flagge für Tibet
Garbsen (stp). Vor dem Garbsener Rathaus weht am Samstag, 10. März 2007, zum 48. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes in der Hauptstadt Lhasa die tibetische Flagge. Die Stadt beteiligt sich aus Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungspolitik an dieser europaweiten Aktion, die die Tibet Initiative Deutschland (TID) in diesem Jahr zum zwölften Mal organisiert. Sie erinnert an den Nationalaufstand der Tibeter gegen die chinesischen Besatzer am 10. März 1959.
Bei den mehrtägigen Kämpfen verloren mehr als 87.000 Tibeter ihr Leben. Das vorher souveräne Tibet wurde 1950 von der Volksrepublik China besetzt und 1951 annektiert.

Nach Angaben der TID haben sich im vergangenen Jahr weltweit zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise, darunter 720 allein in Deutschland, an der Flaggenaktion beteiligt. In ganz Europa wehten in über 2.000 Städten tibetische Flaggen.
Der Erfolg der Flaggenaktion zeigt, dass die Tibetfrage zahlreichen Menschen ein Begriff ist. Die Möglichkeiten, die Tibeter bei ihrem
gewaltlosen Kampf um Selbstbestimmung zu unterstützen, sind begrenzt. Die Flaggenaktion ist ein Weg, um Aufmerksamkeit für Tibet und das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung zu wecken. Wegen ihrer Symbolik ist die tibetische Nationalfahne in Tibet selbst streng verboten. Ihr Besitz oder ihre öffentliche Zurschaustellung zieht selbst für Ausländer harte Strafen nach sich.
Weitere Informationen über Tibet gibt es bei der zuständigen regionalen Gruppe der Tibet Initiative Deutschland, Iris Lehmann, Sedanstraße 17, 31134 Hildesheim, Telefon (0 51 21) 1 23 41, Email und im Internet unter www.tibet-initiative.de.
Pressemitteilung 02.03.2007, Stadt Garbsen



