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26.10.2006 Region, Springe

Baubeginn an der Janusz-Korczak-Schule in Springe

Region

Hannover/Springe - Reichlich Erde wurde heute an der Eldagsener Straße in Springe bewegt. Rund 40 Schüler, Eltern, Lehrer der Janusz-Korczak-Schule und viele weitere Ehrengäste aus Politik und Verwaltung wurden Augenzeugen wie Regionspräsident Dr. Michael Arndt und Springes Bürgermeister Jörg-Roger Hische, assistiert von Schulleiterin Manuela Kiese, ihrem Vorgänger Rudolf Hensch, dem ehemaligen Elternratsvorsitzenden Dirk Schröder-Brandi und dem Archtikten Marhofer, eigenhändig Mutterboden auf die Schippe nahmen.

Mit dem körperlichen Einsatz am späten Vormittag begannen offiziell die Bauarbeiten für den Neubau der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Im September hatte die Regionsversammlung den Auftrag für die Errichtung des Gebäudes auf einem regionseigenem Grundstück erteilt, das in direkter Nachbarschaft zum alten Schulgebäude in der Straße Am Bruche liegt. Nach der Fertigstellung, voraussichtlich im Dezember 2007, werden über 60 Schülerinnen und Schüler aus Springe, Barsinghausen, Pattensen und Wennigsen ihre neue Schule beziehen können. Die Bauherrin Region Hannover rechnet mit Kosten in Höhe von 7,8 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land Niedersachsen 1,7 Millionen Euro.

Das jetzige Gebäude der Janusz-Korczak-Schule wurde zum Schuljahresbeginn 1982 von der Lebenshilfe Springe angemietet, nachdem es nicht gelungen war, für den lange geplanten Neubau einer Sonderschule für Lernbehinderte und geistig Behinderte die nach dem Schulgesetz notwendige Genehmigung zu erhalten.

Die räumlichen Verhältnisse in der heutigen Förderschule sind nicht ideal. Der Zuschnitt der allgemeinen Unterrichtsräume schränkt die Bewegungsfreiheit von Rollstuhlbenutzern sehr stark ein; die Vorflure und die Anordnung der Türen bereiten ihnen zusätzliche Schwierigkeiten. Es steht nur ein frei zugängliches behindertengerechtes WC für alle Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Auch der Therapiebereich und die Fachunterrichtsräume sind unzureichend. in Doppelfunktionen genutzt. Der Verwaltungsbereich ist ebenfalls flächenmäßig sehr beengt. Die Kündigung des Mietvertrages durch die Lebenshilfe Springe, gab den letzten Anstoß, ein neues Schulgebäude zu planen.

Die neue Förderschule entsteht nun in direkter Nachbarschaft zum Gebäude der derzeitigen Janusz-Korczak-Schule sowie dem Otto-Hahn-Gymnasium. Der Neubau ist erdgeschossig angelegt mit einer Teilunterkellerung für die Unterbringung der Haustechnik. Die Dachflächen der einzelnen Teilbaukörper sind flachgeneigte Pultdächer, die Erschließungsflächen sind durch Flachdächer gedeckt.

Der gesamte Baukörper gliedert sich in vier Klassenstufen (Haupt-, Unter-, Mittel- und Abschlussstufe) und in den Therapie- und Verwaltungstrakt. Die Erschließung erfolgt über die Pausenhalle und das Forum. Diese Flächen dienen auch als Aufenthaltsbereich in den Pausen und als Mehrzweckfläche für Veranstaltungen.

Jede Klassenstufe umfasst neben den allgemeinen Unterrichtsräumen einen Sanitärbereich mit WCs und Pflegeräumen, einen Materialraum, einen Einzeltherapie- bzw. Förderraum sowie einen auch als Aufenthaltsbereich nutzbaren Flur. Den Klassenstufen zugeordnet sind jeweils Funktionsräume, die vorwiegend von der jeweiligen Klassenstufe genutzt werden, wie z. B. die Lehrküche oder der Kreativbereich. Zentral im Bereich des Forums befinden sich die Essenausgabe, Hausmeisterbüro und - für Veranstaltungen auch dem Forum zuschaltbar - der Musikbereich sowie die Gymnastikhalle. Der Verwaltungstrakt (Schulleitung, Sekretariat, Lehrerzimmer) ist zusammengefasst mit den allgemein genutzten Therapieräumen wie Werkraum, Krankengymnastik und Ergotherapie ebenfalls in einem Teilbauköper angeordnet.

Das Gebäude wird mit einer Zufahrt über die Straße, Auf dem Bruche, erschlossen und mündet in den der Schule vorgelagerten Hofbereich. Der Hof mit der ovalen Vorfahrt ist einerseits die allgemeine Vorfahrt, andererseits wird diese Fläche als Verkehrsübungsplatz und Pausenhof genutzt. In diesen Pausenhof zieht sich die Obstwiese, die - als Ausgleichsfläche über den B-Plan gefordert - auf einem Teil des nicht überbauten Grundstücks angelegt wird. Zusätzlich zu der Obstbaumwiese sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch großzügige Hecken- und weitere Baumpflanzungen um und auf dem Grundstück vorgesehen. In der Gestaltung der Außenanlagen um das Gebäude werden die speziellen sonder-pädagogischen Anforderungen und Bedürfnisse der Schule berücksichtigt. Die Unterrichts- und Funktionsräume erhalten im Außenbereich vorgelagerte Terrassen. Verschiedenste Erlebnis-, Spiel- und Funktionsbereiche mit Spielgeräten, Laufwällen, Beeten werden unter Verwendung natürliche Materialien gestaltet


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