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29.08.2006 Region

Region legt erstmals Geschäftsbericht vor

Region

Unternehmen legen ihren Aktionären einen Geschäftsbericht über ihre Tätigkeit vor. Erstmals hat nun die Region Hannover ihren “Aktionären”, den 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, am Dienstag einen Geschäftsbericht vorgelegt. Auf rund 200 Seiten erfährt der interessierte Leser alles darüber, welche Vorteile die Region für die Einwohner in den ersten fünf Jahren gebracht hat.

Mehr Service für den Einwohner und eine Politik der kurze Wege zur Erledigung von Behördengängen wurden zur Regionsgründung als wichtiges Ziel angekündigt. “Versprechen eingelöst,” verkündete Regionspräsident Dr. Michael Arndt am Dienstag. Autozulassungen können direkt in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden erledigt werden. Arndt: “Das möchte in den Kommunen keiner mehr missen.” Mehr Service ist auch das Ergebnis der Einrichtung des Unternehmerbüros. Ähnlich wie im Bürgerbüro für die Einwohner ist es Anlaufstelle für alle Probleme der Unternehmen. Die Moderatoren sprechen mit anderen Behörden und klären offenen Fragen bei Genehmigungsverfahren. Mit der Einführung des regionsweiten Handwerkerparkausweises brauchen Maler, Installateure usw. nicht mehr in jeder Stadt eine Parkgenehmigung beantragen.

Das Prinzip mehr Service und kurze Wege ist nach Angaben von Arndt auch auf das Netz an Beratungsstellen in den Bereichen Gesundheit und Jugendmedizin angewandt worden. Statt sieben stehen für psychisch Kranke und ihren Angehörigen jetzt neun sozialpsychiatrische Beratungsstellen zur Verfügung, deren personelle Ausstattung verbessert wurde. Im Fachbereich Jugend wurden zu bis dahin sechs bestehenden Beratungsstellen für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin weitere zehn Beratungsstellen an zentralen Punkten der Region eingerichtet.

Seit der Expo besitzt die Region Hannover eines der modernsten Schienennetze in Europa. Um der zunehmenden Zahl von Fahrgästen weiterhin einen attraktiven Nahverkehr zu bieten, wurde in den letzten fünf Jahren nochmals 30,2 Mio. Euro in die Stadtbahninfrastruktur und in die sonstige Infrastruktur rund 34 Mio. Euro investiert Die Gesamtkosten einschließlich der Bundes- und Landeszuschüsse belaufen sich auf rd. 95 Mio. Euro. 7 Aufzüge und 13 Hochbahnsteige zählen ebenso dazu wie die Stadtbahnverlängerung nach Altwarmbüchen für 19 Mio. Euro (Gesamtkosten 59 Mio. EUR) und der Umbau des Bahnhofs Fischerhof für 10 Mio. Euro (Gesamtkosten rd. 26 Mio. Euro).

Das Straßennetz der Region umfasst 640 km Kreisstrassen und 320 km Radwege. 9,4 Mio. Euro sind insgesamt in den Ausbau von sechs Ortsdurchfahrten in Obershagen, Höver, Pattensen, Harkenbleck, Wunstorf und Mariensee investiert worden, die damit sowohl für Fußgänger und Radfahrer sicherer geworden sind. Der Bau von Kreiseln ist heute das Mittel der Wahl um gefährliche Kreuzungen zu entschärfen. Sechs dieser Kreisverkehrsplätze, wie sie von den Fachleuten genannt werden, wurden gebaut und sorgen für eine deutliche Reduzierung der Unfallzahlen an den Kreuzungen in Lehrte, Uetze, Höver, Gehrden (zwei Kreisel) und Neustadt.. Auch für die Sicherheit der Radfahrer, insbesondere der Schüler wurde durch den Bau von 30 Kilometern Radweg für rund 4,3 Mio. Euro viel getan

Naherholung bedeutet auch echte Lebensqualität für die Einwohner. Als regionales Gemeinschaftsprojekt wurde mit den 21 Städten und Gemeinden und dem ADFC ein gut ausgeschildertes Radwegenetz erarbeitet, das mit Verknüpfungen zu angrenzenden Landkreisen und dem landesweit konzipierten Radwegenetz nach Abschluss der Arbeiten eine Gesamtlänge von rd. 1.000 Kilometern umfassen wird.

Eine gute Berufsausbildung sichert einen guten Start ins Leben. Deshalb kümmerte sich die Region in den ersten Jahren sofort um die Umstrukturierung und die Modernisierung der Berufsschulen. Vier Schulen wurden geschlossen und in die 15 verbleibenden Berufsschulen mit branchenorientierten Kompetenzzentren rd. 13,5 Mio. EUR in die Modernisierung der Gebäude und Einrichtungen investiert.

Die kostenlose Broschüre ist im Internet unter www.Hannover.de zu bestellen und kann dort auch kapitelweise heruntergeladen werden. Auch im Bürgerbüro der Region in der Hildesheimer Strasse ist sie während der Öffnungszeiten in Buchform oder als CD erhältlich.

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  • Artikel veröffentlicht am 29.08.2006
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