Die Große Mutter
Ausstellung im Garbsener Rathaus
Garbsen (stp). Die Ausstellung “Die Große Mutter” mit Ölbildern von Astrid Wenger kann von Dienstag, 2. Mai, bis Freitag, 30. Juni, im Untergeschoss des Rathauses besucht werden. Die Künstlerin und das Kultur- und Sportamt der Stadt Garbsen stellen die Werke am Freitag, 5. Mai, 11 Uhr, vor. Besucher sind herzlich willkommen.

Im Fluss, 2004, Öl auf Sperrholz, 1.70 mal 1.60 Meter
Astrid Wenger folgt bei ihrer Arbeit allein der Intuition, ohne festes Ziel oder vorherige Skizze: “Das Gefühl von Freiheit in diesem Moment des Schaffens genieße ich besonders, noch ist alles möglich”. Schon bald sieht sie ihre Motive vor sich, Gestalten, oft Frauen, vielleicht Göttinnen, Pflanzen und Tiere, die an die Oberfläche drängen, um gemalt zu werden. “Die einzige Regel, die ich mir bei dieser Art zu Malen zur Bedingung mache, lautet: Male, was du siehst!”, so die Künstlerin.
Nachdem mehrere Bilder auf diese Art und Weise entstanden sind, erkannte Astrid Wenger ein grundsätzliches Thema in ihren Werken, ohne dies gleich benennen zu können. Bis sie auf die Bücher “Die große Mutter” von Erich Neumann und “Die große Mutter in ihren Tieren” von Buffie Johnson stieß: “Hier habe ich sie wiedergefunden, meine geheimnisvollen Tiere, Bäume, Blüten, Quellen, Flüsse, Meere, und Göttinnen.”
Pressemitteilung 28.4.2006, Stadt Garbsen




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