Matthiesen und Toepffer: Planungskosten für Yukon Bay zügig bereitstellen
CDU-Kandidaten wollen Zoo bis zur Gartenregion Hannover 2009 aufwerten
Der CDU-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, Max Matthiesen, setzt sich dafür ein, schnellst möglich 2,5 Mio. Euro aus dem Regionshaushalt für die Planung der Zoolandschaft Yukon Bay bereitzu-stellen. „Nur wenn wir in diesem Jahr planen, kann die Alaskalandschaft noch rechtzeitig bis zum Beginn des Netzwerkprojektes Gartenregion Hannover 2009 fertig gestellt werden“, sagte Matthiesen. Unterstüt-zung erhält er von Hannovers CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Dirk Toepffer. Dieser fordert die Region ebenfalls auf, mit der Planung zu beginnen. Auch wenn originär die Region für den Zoo zuständig ist, will Toepffer jetzt prüfen, ob die Landeshauptstadt sich finanziell oder organisatorisch stärker einbringen kann. „Yukon Bay bietet eine große Chance, die es jetzt zu nutzen gilt“, so Matthiesen und Toepffer.
Ein attraktiver Zoo mit mehr als einer Million Besucher sei mit den Herrenhäuser Gärten Garant dafür, dass das Projekt Gartenregion tatsächlich mehr als 600.000 zusätzliche Touristen in die Region locke, erläuterten die CDU-Kandidaten. Mittelfristig entstünden durch diese Investitionen Arbeitsplätze, mehr Wirtschaftskraft und der Standort würde nachhaltig aufgewertet. Der Regionspräsidentenkandidat will jetzt in Kooperation mit der CDU-Regionsfraktion einen Antrag initiieren, der die verbindliche Planung der Alaskawelt als Teil der Vorbereitung auf die Gartenregion sichert. Eine denkbare Finanzierungsmöglichkeit sei, so Matthiesen, die 2,5 Mio. Euro aus einem gerade von der Region beschlossenen Verkauf eines großen Gewerbegrundstücks in Langenhagen, in Höhe von 7,5 Mio. Euro, zu decken.
Er kann sich aber auch vorstellen, dass durch die von ihm vorgeschlagenen Optimierungen und Umsteue-rungen im 716 Mio. Euro umfassenden Sozialhaushalt Spielräume in Millionenhöhe entstehen.
„Natürlich kann die Region allein den Bau von Yukon Bay nicht finanzieren“, sagte Matthiesen. Zum einen sei es erforderlich, private Investoren für das 24 Mio. teure Vorhaben zu gewinnen. Die Region müsse jetzt als Gesellschafter des Zoos und Organisator des Gartennetzwerkes aber auch selbst beim Land Niedersachsen aktiv werden. So sei zu klären, ob über die veränderte EU-Strukturförderung „Ziel 2-Mittel“ beantragt werden können. Das Land verteilt für Projekte, die die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäfti-gung in Niedersachsen stärken, zwischen 2007 und 2013 bis 1,286 Mrd. Euro, die Brüssel bereitstellt.
Deutliche Kritik übte Matthiesen am SPD-Kandidaten Hauke Jagau. Bisher hätte die rot-grüne Regions-mehrheit und der Regionspräsident nicht einmal die im Haushalt enthaltenen 100.000 Euro für die Vorpla-nungen von Yukon Bay freigegeben. Nun stelle sich Herr Jagau hin und erkläre bei einem Fototermin im Zoo die Alaskawelt sei unverzichtbar, ohne aber nur einen Vorschlag zur Finanzierung zu machen.
Pressemitteilung 04.4.2006, Max Matthiesen, CDU




