Linkes Bündnis fordert: Mit Sparkassengewinn Defizite der Pflegeheime ausgleichen
Teil des Gewinns soll für Erweiterung der Förderschulen verwendet werden
Die Gruppe WASG-Parteilos/Die Linke. in der Region Hannover fordert, dass der Gewinn der Sparkasse Hannover dafür genutzt wird, die Defizite der Pflegeheime auszugleichen.
Bisher ist geplant, dass lediglich 1,8 Millionen Euro je zur Hälfte an die Stadt Hannover und an die Region abgeführt werden und der Löwenanteil des Gewinns in die Rücklagen fließt. Das linke Bündnis fordert, dass der gesamte Gewinn in Höhe von neun Millionen Euro an Stadt und Region ausgeschüttet werden soll.
„Die Rückstellungen der Sparkasse reichen schon jetzt völlig aus“, sagt die Gruppenvorsitzende Gudrun Lappé (WASG). „Bei vollständiger Ausschüttung stünden der Region 4,5 Millionen Euro mehr zur Verfügung, die sich sinnvoller dafür verwenden lassen, um die Defizite der Pflegeheime auszugleichen. Der wesentliche Grund für den Verkauf der Pflegeheime wäre damit vom Tisch.“
Die Belastung des Verwaltungshaushalts durch die Pflegeheime für 2007 würde 359.000 EURO betragen.
Der restliche Gewinn soll den Förderschulen der Region zugute kommen. Lappé: „Die Förderschulen platzen aus allen Nähten und brauchen dringend weitere Räumlichkeiten, für die bisher angeblich das Geld fehlte.“
Pressemitteilung 02.3.2006, Gruppe WASG-Parteilos / Die Linke.




