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24.02.2006 Region

Region ist auf möglichen Vogelgrippeausbruch gut vorbereitet

Die Region ist auf einen möglichen Ausbruch der Vogelgrippe in ihrem Gebiet gut vorbereitet. Das bestätigte die Behörde am Freitag Mittag nach einer Konferenz mit den Ordnungsamtleitern der Städte und Gemeinden sowie der Polizeidirektion Hannover.
Die zuständige Veterinärbehörde für das Umland von Hannover hat die Kommunen über die zu treffenden Schutzmaßnahmen informiert. Danach wird um den Fundort eines mit dem H 5 N 1 Virus infizierten Vogels eine Sperrzone mit 3 km Radius errichtet. Der gesamte Verkehr aus dieser Zone heraus muss durch so genannte Desinfektionsschleusen. Das sind flache Becken, die mit Rindenmulch und einem Desinfektionsmittel gefüllt sind. Für Fußgänger werden entsprechende Matten ausgelegt.

Damit will man erreichen, das der Erreger nicht in andere Tierbestände eingetragen wird. Ob alles Nutzgeflügel in der Sperrzone getötet wird, will die Region zusammen mit dem Landwirtschaftsministerium im Einzelfall entscheiden. Insgesamt gibt es rund 170.000 Nutzgeflügel in der Region. „Das sind gemessen an den Nutzgeflügelbeständen zum Beispiel rings um Vechta nur sehr geringe Zahlen“ machte Amtsveterinär Dr. Rainer Vogel deutlich. Derzeit werden von der Region täglich rund 20 tote Wasservögel, Greifvögel oder Krähen zu weiteren Untersuchung an das LAVES nach Oldenburg geschickt- bisher ohne Virusnachweis.

Vor einer Panikmache warnte der zuständige Amtsarzt der Region Dr. Hans-Bernhard Behrends: „Die Vogelgrippe ist eine reine Tiererkrankung. Das aktuelle Risiko für Menschen sich in unseren Breitengraden mit dem Virus zu infizieren ist weit geringer als die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden.“ Nur bei intensivstem langen Kontakt mit infiziertem Geflügel bestehe überhaupt eine mögliche Ansteckungsgefahr. Behrends erinnerte daran, dass auch in diesem Jahr in Deutschland rund 20.000 Menschen an einer „normalen“ Grippe sterben würden. Das seien zweihundertmal mehr als bisher in den letzten neun Jahren an Vogelgrippe gestorben sind.

Die Region bereitet für den Ausbruch der Vogelgrippe besondere Internetseiten und ein Bürgertelefon vor. Bereits jetzt kann sich der Einwohner unter www.region-hannover.de über die Krankheit und die Schutzmaßnahmen informieren.
Pressemitteilung 24.2.2006 – 15:41 Uhr, Region Hannover

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