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29.11.2005 Region

Sozialbericht Nr. 3 vorgestellt

Region

Jugend- und Sozialdezernent Erwin Jordan hat heute den Sozialbericht Nr. 3 der Region Hannover vorgestellt. Der Bericht enthält auf 149 Seiten Daten und Informationen über die regionale Entwicklung der Region als Ganzes und der einzelnen Städte und Gemeinden in der Region Hannover zu verschiedenen Lebenslagen. „Der Sozialbericht soll Kommunen und Fachbereichen der Region Hannover, aber auch freien Trägern der Sozial- und Jugendhilfe sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern als Grundlage für weitergehende Planungen helfen,“ so Jordan.

Die Daten informieren über Bevölkerungsentwicklung und Lebenslagen, gemessen an der Gesamtbevölkerung mit Hauptwohnsitz in der Region Hannover, die einen besonderen Unterstützungsbedarf signalisieren.

Die Bevölkerungsentwicklung von 2002 bis 2004 bestätigt den deutschlandweiten Trend beim Rückgang in der Altersklasse von 0 bis unter 6 Jahren um 2.629 Kinder. In der Region Hannover liegt der Anteil dieser Altersklasse an der Gesamtbevölkerung bei 5,3 %. Nur Sehnde, Springe, Uetze und Wunstorf fallen mit deutlich rückläufigen Zahlen in der Altersklasse von 0 bis unter 3 Jahren auf. Hemmingen, Isernhagen und Wunstorf weisen in der Altersklasse von 3 bis unter 6 Jahren eine leicht steigende Tendenz auf. Hieraus ergeben sich Veränderungen für die Kindertagesstättenplanung der Kommunen. Die sinkende Kinderzahl kann mit vorhandenen Kapazitäten eine Verbesserung der Betreuung bei den unter 3-jährigen ermöglichen.

Die Altersklasse der 60 bis über 75-jährigen ist um 5.525 Personen gestiegen, was einem Anteil von 25,7 % an der Gesamtbevölkerung entspricht. Während bei den 60 bis 74-jährigen in Hannover, Langenhagen und Sehnde die Zahlen fast konstant geblieben sind, fällt bei den über 75-jährigen nur Hemmingen mit einem deutlichen Rückgang von 9,7 % auf 8,4 % auf.

Ein Lebenslagenprofil sind alleinstehende Haushaltsvorstände mit Kindern. Im Vergleichszeitraum 2002 bis Ende 2004 sind diese Haushalte um 9.233 auf insgesamt 31.407 gestiegen. Bei den alleinstehenden Haushaltsvorständen mit Kindern, die Sozialhilfeleistungen bezogen, liegt die Zunahme bei 1.471. auf insgesamt 6.324 Haushalte. Dieser Trend deutet daraufhin, dass zunehmend mehr Kinder mit einem Elternteil zusammenleben. Dies lässt Rückschlüsse auf mehr Beratungs- und Hilfeleistungen zu, z. B. in Fragen der Kinderbetreuung.

Im Bereich der Arbeitslosen in der Region Hannover ist insbesondere bei den Arbeitslosen unter 25 Jahren eine Zunahme von 113 Personen auf insgesamt 5.585 Personen zu verzeichnen. Damit beträgt der Anteil dieses Personenkreises 6,3 % an der Altersklasse der 18 bis unter 25jährigen in der Region Hannover.

Erste Wirkungen des neuen Staatsbürgerschaftsrechtes zeigen die Zahlen über Anteile der Ausländerinnen und Ausländer sowie der Deutschen mit zweiter Staatsbürgerschaft. Bei den Ausländerinnen und Ausländern ist ein Rückgang von 2.370 Personen auf insgesamt 114.521 zu verzeichnen. Das entspricht einem Anteil von 10,2 % an der Gesamtbevölkerung. Bei den Deutschen mit zweiter Staatsbürgerschaft ist eine Zunahme um 7.707 auf insgesamt 69.607 Personen eingetreten, was einem Anteil von 6,2 % an der Gesamtbevölkerung entspricht..

Pressemitteilung 29.11.2005, Region Hannover

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  • Artikel veröffentlicht am 29.11.2005
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